Blümel: Rot-Grün gegen zeitgemäße Zutrittskontrollen und gegen Schutz der Rathaus-Mitarbeiter

Blinde Ablehnung ist durchsichtig und fahrlässig - Derzeitiges System ist fernab der Realität - Offenes Rathaus mit gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit muss Ziel sein

Wien (OTS) - „Gerade in Zeiten, wo die Unsicherheit zunimmt und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Menschen abnimmt, sollte ein zeitgemäßes Sicherheitssystem für das Wiener Rathaus, das eine Arbeitsstätte für zahlreiche Menschen, wesentliche politische Einrichtung sowie das Zentrum der Stadt darstellt, selbstverständlich und längst implementiert sein“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel und weiter: „ Die derzeitige Situation ist weit von allen geltenden Standards entfernt, ist eine unnötige Gefährdung aller Mitarbeiter und Besucher des Rathauses widerspricht den Sicherheitsansprüchen unserer Zeit. Mit der Ablehnung eines zeitgemäßen Sicherheitskonzeptes, vernünftiger Zutrittskontrollen und einer adäquaten Ausstattung der Rathauswache erteilt Rot-Grün dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus eine klare und vollkommen unverständliche Absage“, so Blümel. Dies beweise einmal mehr, dass die Wiener Stadtregierung einfach alles blind niederstimme, was von der Opposition komme. „Denn welcher vernünftig denkende Mensch kann gegen größtmögliche Sicherheit und ein zeitgemäßes Zutrittssystem sein? Überall üblich, aber Rot-Grün lehnt es ab, weil es von einer Oppositionspartei kommt? Das ist nicht nur durchsichtig, sondern vor allem fahrlässig“, so der ÖVP-Chef.

Zutrittssysteme und teilweise auch Sicherheitsschleusen seien etwa im Parlament, in den Ministerien oder in jedem größeren Unternehmen aus gutem Grund mittlerweile Normalität. Zutritts- bzw Berechtigungskarten oder Mitarbeiterausweise gehören zum Alltag dazu und seien die einfachste und gleichzeitig effektivste Möglichkeit der Identifikation. „Die Rathauswache leistet sehr gute Arbeit, kann aber gar nicht überprüfen wer aller ein und aus geht, da es das alles im Wiener Rathaus nicht gibt. Sie brauchen Möglichkeiten, Handhabe und Unterstützung in Form besserer Ausrüstung“, stellt Blümel klar.

„Die Sicherheitsstandards müssen dem 21. Jahrhundert angepasst werden. Dazu ist ein Sicherheitskonzept mit einem Zugangssystem zwingend erforderlich. Es braucht Zugangskarten für Rathaus-Mitarbeiter zur Identifikation, eine bestmögliche und adäquate Ausrüstung der Rathauswache sowie einen Service Desk und eine zentrale Stelle für die Besucherinnen und Besucher, die ein professionelles Besuchermanagement möglich macht – wie es einer Großstadt angemessen und würdig wäre“ so Blümel weiter und abschließend: „Es ist dringend notwendig, auf Sicherheit zu setzen und auf Nummer sicher zu gehen - insbesondere im Sinne der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Offenheit und Sicherheit können und müssen Hand in Hand gehen. Ganz im Sinne unserer Leitlinien: So viel Freiheit wie möglich, soviel Ordnung wie nötig! Ich fordere die Stadtregierung daher auf ihre Ablehnung zu überdenken und auf Basis unserer Forderungen ein Sicherheitskonzept zu entwickeln, um ein offenes Rathaus mit gleichzeitig größtmöglicher Sicherheit zu gewährleisten“

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