Ludo-Hartmann-Preise und Barbara-Prammer-Preis 2015 im Bundesministerium für Bildung und Frauen überreicht

Wien (OTS) - Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der Vorstandsvorsitzende des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen, AStR Dr. Michael Ludwig, überreichten am 29. März im Bundesministerium für Bildung und Frauen die Ludo-Hartmann-Preise für „hervorragende Arbeiten im Interesse der Volkshochschulen“. Der mit 2.000 Euro dotierte Hartmann-Preis ging für den Dokumentarfilm „Auf der anderen Seite des Tisches. Angehörige der zweiten Generation von MigrantInnen als Fachkräfte in der Erwachsenenbildung“ an Mag. Klaudija Sabo und Univ.-Prof. Dr. Annette Sprung.

Den mit 1.000 Euro dotierten Hartmann-Förderungspreis 2015 erhielten Mag. Melanie Steindl und Mag. Ulrike Zimmermann für deren Buchprojekt „Stadtreisebuch Wien – Deutsch lernen bei Exkursionen“.

Ludo Moritz Hartmann (1865-1924), Historiker und Reichstagsabgeordneter, war maßgeblich an der Gründung der „Volkstümlichen Universitätsvorträge“ beteiligt und einer der Begründer der Volkshochschule Volksheim Ottakring, deren wissenschaftliche Bildungsarbeit mit und für Laien auch international viel beachtet wurde. VÖV-Vorstandsvorsitzender Ludwig wies darauf hin, dass sich Hartmann besonders dafür eingesetzt hat, dass die Volkshochschulen die Menschen unterstützen eigenständig und kritisch zu denken und zu handeln.

Barbara-Prammer-Preis 2015

Gleichfalls am 29. März wurde erstmals der Barbara-Prammer-Preis für hervorragende Arbeiten und realisierte Initiativen im Bereich der bürgerschaftlichen Bildung von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und vom VÖV-Vorstandsvorsitzenden AStR Dr. Michael Ludwig überreicht. Der mit 2.000 Euro dotierte Barbara-Prammer-Preis wurde an Mag. Heinz Stefan Pichler und Mag. Martin Klemenjak für das Kooperationsprojekt „Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung“ verliehen.

Barbara Prammer (1954-2014) war von 1997 bis 2000 Bundesministerin für Frauenange-legenheiten und Konsumentenschutz, Präsidentin des Nationalrates ab 2006 und seit 2007 auch Präsidentin des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen. Bundesministerin Heinisch-Hosek würdigte Barbara Prammers Einsatz für benachteiligte Menschen, für Minderheiten und für die Rechte der Frauen. Demokratiepolitik und die Öffnung des Parlaments waren ihr wichtige Anliegen und sie hat sich sehr für eine gute Grundbildung eingesetzt, die sie als wesentliche Voraussetzung für die Teilhabe an Gesellschaft und Politik gesehen hat.

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