Wr. Gemeinderat – SP-Wagner/Deutsch ad AKH Wien: Größte Veränderungen seit Bestehen sichern erfolgreiche Zukunft

Modernisierung und technische Aufrüstung stärken Gesundheitsstandort Wien

Wien (OTS/SPW-K) - Der SPÖ-Gesundheitssprecher und Gemeinderat Kurt Wagner äußert sich zum Abschluss der Vereinbarung zwischen Bund und der Stadt Wien betreffend die Steuerung und die finanziellen Rahmenbedingungen am Standort AKH/MedUni klinischer Bereich: „Wir sind sehr stolz auf die Leistungen im Wiener AKH und stehen zu seiner Finanzierung. Es steht vor den größten Veränderungen seit seinem Bestehen und das sichert eine erfolgreiche Zukunft. 2,2 Milliarden Euro Investitionen garantieren Spitzenmedizin auf internationalem Niveau, neue Strukturen bringen Transparenz und beenden Doppelgleisigkeiten.“

Der Gesundheitssprecher geht in seinem Redebeitrag auch kurz auf seine Vorredner ein, um zu berichtigen: „Das Wiener AKH ist nicht mit der Universitätsklinik Graz oder Innsbruck vergleichbar, da im AKH im Unterschied zu den genannten Spitälern ALLE Ärzte im Bereich der medizinischen Forschung tätig sind.“ In Bezug auf einen angeblichen Ärztemangel, sei zu sagen, „dass wir in den Wiener Spitälern die größte Ärztedichte in ganz Österreich haben.“ Die Diskussionen rund um das neue Krankenhaus Nord erinnern den Gesundheitssprecher an eklatant ähnliche Debatten um das AKH, bevor es fertig gestellt wurde: „Auch damals gab es Ratschläge seitens der Politik, das AKH solle gar nicht erst in Betrieb genommen werden. Das haben wir nicht gemacht und das war gut so.“ Wenn von den Vorrednern Ärzte zitiert wurden, so schätze diese Wagner zwar fachlich, allerdings müssten „Entscheidungen dort getroffen werden, wo sie hingehören und das sind die Gremien in diesem Hause, das ist der Gesundheits- und Sozialausschuss, der Gemeinderat und Landtag. Diese haben mit dem Budget möglichst sorgsam umzugehen und machen das auch.“

550.000 ambulante PatientInnen jährlich=

Auf die Frage hin, wo das AKH heute stehe, erläutert Wagner: „Das AKH Wien hat jährlich mehr als 550.000 ambulante PatientInnen, die insgesamt 1,2 Millionen Mal in die Ambulanzen kommen. Rund 100.000 PatientInnen pro Jahr werden stationär aufgenommen, rund 52.000 Operationen durchgeführt. 1.500 ÄrztInnen, 3.000 Krankenpflegepersonen, 1.000 Angehörige der medizinischen, therapeutischen und diagnostischen Gesundheitsberufe kümmern sich um die PatientInnen, forschen und bilden junge ÄrztInnen aus. “

Abschließend bittet der Gesundheitssprecher um Verständnis, dass sich „die Stadt Wien nicht im Vornherein auf fixe Prozentsätze bei der Budgetplanung festsetzen kann, weil sie sich nach Bedarfsmöglichkeiten, wie zum Beispiel der Bevölkerungsentwicklung, der Verweildauer, der Morbiditätsrate etc., orientieren soll und muss. Wir werden aber alles daran setzen, auch weiterhin die beste möglichste Versorgung für die Wiener PatientInnen zu gewährleisten.“

Modernisierung und technische Aufrüstung stärken Gesundheitsstandort Wien=

„Es war eine richtungweisende Sensationsmeldung im Januar diesen Jahres, die fast untergegangen ist. Nämlich, dass sich nach langen und zähen Verhandlungen die medizinische Universität und das AKH Wien auf ein Vertragswerk geeinigt haben“, erinnert Gemeinderat Christian Deutsch in seinem Redebeitrag im Zuge der Debatte. Die Finanzierung des AKH ist damit bis 2030 gesichert. „Insgesamt 2,2 Mrd. Euro Investitionen garantieren Spitzenmedizin auf höchstem Niveau“, hält Deutsch fest.

Dem geht eine Strukturreform einher, die für mehr Transparenz und zu einer Ausschließung von „Doppelgleisigkeiten“ in beiden Einrichtungen führt. „Damit wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen wesentlich verbessert. Klare Ziele und begleitende Kontrolle sollen gewährleisten, dass finanzielle Budgetpläne eingehalten werden. Die Kostenentwicklung wird sehr ernst genommen. Kurzum, Effizienz und Qualität sollen verbessert und die Kosten eingehalten werden“, so der SP-Gemeinderat. Grund zur Freude gibt auch die Leistungsplanung zum Anlass, die mit dem medizinischen Masterplan des KAV abgestimmt ist.

2,2 Mrd. Euro decken Infrastruktur- und Bauprojekte ab=

„Bis 2024 stellen Bund und Stadt Wien 495,8 Millionen Euro für neue Geräte und bauliche Maßnahmen zur Verfügung. Bis 2030 werden rund 1,4 Milliarden Euro in wesentliche Infrastrukturprojekte investiert (Sanierung der Bettenstationen und der Ambulanzebenen, Adaptierung des OP-Bereiches und Erweiterung der Forschungsflächen). Das ist unverzichtbar für die wachsende Stadt Wien sowie für den gesamten Gesundheitsstandort. Mit den notwendigen Investitionen schaffen wir eine Modernisierung sowie eine technische Aufrüstung“, ist Deutsch überzeugt.

Krankenhaus-Nord-Baustopp kommt nicht infrage=

Verwundert ist Christian Deutsch über die Forderung eines Baustopps des Krankenhaus Nord: „Das Krankenhaus Nord ist die ‚Lokomotive’ des Spitalskonzepts 2030 in der wachsenden Stadt Wien. Ein Baustopp wäre eine politische sowie fachliche Fehlentscheidung. Das Krankenhaus Nord ist für die Gesundheitsversorgung insbesondere im 21. und 22. Bezirk unverzichtbar.“

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