„matinee“ am 3. April: Conrads-Porträt zum 30. Todestag, „Musikalische Reisen“ in Madrid und Belgrad

Außerdem: „Vom Gebrauch der Dinge: Das Telephon“

Wien (OTS) - Heinz Conrads wurde schon zu Lebzeiten zur Legende und ist bis heute ein unvergessener Liebling der österreichischen Rundfunkgeschichte. Die von Clarissa Stadler präsentierte „matinee“ am Sonntag, dem 3. April 2016, um 9.05 Uhr in ORF 2 erinnert anlässlich seines 30. Todestages (9. April) an den vielseitigen Entertainer. Im Gedenken an den 400. Todestag von Miguel de Cervantes (22. April) geht es anschließend, um 9.30 Uhr, nach Spanien: In einer Ausgabe der „Musikalischen Reisen“, die u. a. nach Madrid führt, begibt sich Moderator Simon Callow auf musikalisch-kulturelle Spurensuche. Den ORF-Kulturvormittag beschließt um 9.55 Uhr eine Folge der legendären Lyrik-Reihe „Vom Gebrauch der Dinge“, in der der ehemalige Nachrichtenmoderator Peter Fichna schlecht übersetzte technische Gebrauchsanweisungen vorträgt – deren Interpretationen zwar kaum die beschriebenen Geräte in Gang zu setzen vermögen, aber umso mehr die Lachmuskeln. Diesmal: „Das Telephon“.

„Guten Abend am Samstag. Heinz Conrads“ (9.05 Uhr)

Heinz Conrads war einer der Vielseitigsten unter den Größen der neu entstandenen heimischen Unterhaltungsindustrie und ein Allrounder. Seine Begrüßungsworte „Guten Abend die Damen, guten Abend die Herren, guten Abend die Madln, Servas die Buam“ gelten auch 30 Jahre nach seinem Tod noch immer als sein besonderes Markenzeichen. Vom Modelltischler über den Heeresdienst hin zu Theater und Kabarett machte er seinen Weg. 40 Jahre lang moderierte er im Radio und war 30 Jahre lang im Fernsehen tätig, wo er sich zum Publikumsliebling entwickelte. Unvergessen und im Gedächtnis vieler bleibt Conrads’ vom Wiener Charme geprägter, empathischer, aber dennoch nicht unwidersprochener Stil. So avancierte er zum „erstrangigen Nationalhelden der österreichischen Rundfunkunterhaltung in der Wirtschaftswunderzeit“. Die Dokumentation von Robert Tauber erzählt sein Leben, reflektiert sein Schaffen und befragt Familienmitglieder, Freunde und Wegbegleiter seiner Karriere.

„Musikalische Reisen – Madrid und Belgrad“ (9.30 Uhr)

In dieser Folge der TV-Reihe, inszeniert von Peter Beveridge, begibt sich Moderator Simon Callow nicht nur auf die Spuren der spanischen Komponisten Albeniz und de Falla in Madrid, sondern stellt auch einen im europäischen Musikbewusstsein eher unbekannten Komponisten vor:
Stevan Mokrajnac ist einer der berühmtesten serbischen Komponisten und hat sich im 19. Jahrhundert durch die Sammlung und Erhaltung alter Volksweisen und -lieder große Verdienste um die serbische Musikkultur erworben.
Inmitten der Madrider Altstadt repräsentiert nicht nur die Plaza Mayor eine wunderschöne Momentaufnahme der kastilischen Geschichte. Auf seiner Erkundungstour durch Spaniens Hauptstadt stellt Simon Callow viele historische Plätze, Gärten und Monumente vor, die auf die eine oder andere Art auch musikalisch verewigt wurden und beredtes Zeugnis von der spanischen Lebensart ablegen. Der Komponist Isaac Albeniz beispielsweise war so vollkommen von seinen spanischen Wurzeln durchdrungen, dass der Begriff „Spanien“ oder die Namen spanischer Orte in sehr vielen Titeln seiner Arbeiten auftauchen. Dazu gehört die „Iberia“-Suite, aber auch seine spanischen Lieder, die großartigen Orchesterwerke „Spanische Rhapsodie“ und „Catalonia“. Manuel de Falla unterschied sich zwar sehr vom sechzehn Jahre älteren Albeniz und war viel weniger extrovertiert. Bei seinen Kompositionen ließ er sich aber genauso von spanischen Themen und Stilen inspirieren und gilt als bedeutendster spanischer Komponist des 20. Jahrhunderts.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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