Ottenschläger: Nur ohne Handy am Steuer fährt man sicher!

ÖVP-Verkehrssprecher begrüßt Beschluss im Verkehrsausschuss und Initiative für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Wien (OTS) - "Die Bilanz der Verkehrsunfälle in den vergangenen Ostertagen ist schrecklich. Wir müssen alles tun, um diese Zahlen wieder zu reduzieren – eine Aufgabe für den neuen Verkehrsminister, der heute erstmals in seiner neuen Funktion im Verkehrsausschuss persönlich anwesend ist", sagt ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger. "In der heutigen Ausschusssitzung wurde dazu ein erster Schritt gesetzt: mit diversen Änderungen im Kraftfahrgesetz streben wir mehr Sicherheit im Straßenverkehr an – etwa durch strengere Bestimmungen bezüglich Handy am Steuer. Denn: nur ohne Handy am Steuer fährt man sicher", betonte Ottenschläger heute, Mittwoch.

Durch die Neuregelung, die bei der nächsten Plenarsitzung des Nationalrats beschlossen werden soll, wird das sogenannte Handyverbot – also das Verbot des Telefonierens ohne Benutzung einer Freisprecheinrichtung – auf jede andere Verwendung des Mobiltelefons erweitert. "Vor allem beim SMS-Schreiben und e-mail-Lesen hat man die Augen weg von der Straße", warnt Ottenschläger: "Wer bei Tempo 50 den Blick nur für zwei Sekunden von der Straße abwendet, fährt fast 28 Meter im Blindflug. In dieser kurzen Zeitspanne kann enorm viel passieren!" Ausgenommen wird nur das Verwenden des Navigationssystems des Mobiltelefons, wenn dieses im Fahrzeug befestigt ist, erläutert Ottenschläger.

"Wir alle kennen Situationen, dass die Verwendung des Mobiltelefons während des Fahrens vom Fahrgeschehen ablenkt, die Konzentration stört und daher das Gefahrenpotential erhöht. Daher haben wir als Gesetzgeber – also das Parlament – gehandelt und wollen das Handy am Steuer als Gefahrenquelle ausschalten", so Ottenschläger weiter. "Ich empfehle allen Fahrerinnen und Fahrern die Verwendung von fixen oder mobilen Freisprecheinrichtungen. Damit ist unter der Einhaltung bestimmter Voraussetzungen und Kriterien nicht nur das Telefonieren erlaubt, sondern auch die Verwendung des Handys als Navigationssystem."
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