„Eco“ am 31. März: Zinstief – arme Sparer, frohe Schuldner

Außerdem: Großbritanniens Steuerrebellen – ein Dorf im Aufstand

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 31. März 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Zinstief: Arme Sparer, frohe Schuldner

Wer spart, wird schleichend enteignet, wer Schulden macht, lebt billig wie noch nie – im Jahr 15 nach Einführung der gemeinsamen europäischen Währung verschärft sich die Schieflage des Euro noch einmal. Während kleine Anleger kaum noch Nischen finden, in denen ihr Erspartes Zinsen und Ertrag bringt, leben Kreditnehmer ziemlich gut:
Konsumkredite gibt es schon um etwas über drei Prozent, Unternehmenskredite um 1,5 Prozent. Ähnlich bevorzugt werden Staaten und Regierungen, die weit über ihre Verhältnisse leben; aber das scheint von der Europäischen Zentralbank, die unerschütterlich an ihrer Niedrigzins-Politik festhält, durchaus beabsichtigt zu sein. Freilich: Die Folgen dieser System-Schieflage sind fatal. Ein Bericht von Günther Kogler, Bernadette Ritter und Emanuel Liedl.

Großbritanniens Steuerrebellen – ein Dorf im Aufstand

Das kleine walisische Dorf Crickhowell hat genug von den Steuervermeidungs-Tricks von Amazon, Facebook oder Starbucks. Mehrere Geschäftsleute haben sich zusammengetan und kopieren nun die legalen Steuertricks der großen Konzerne, indem sie Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen gegründet haben. Sie bezeichnen sich als „Fair Tax Town“ und fordern gleiches Steuerrecht für alle. Ziel ist es, die britische Regierung so unter Druck zu setzen, dass Steuer-Schlupflöcher von „Google und Co.“ geschlossen werden. Die Initiative für dieses Steuer-Experiment ist vom britischen Fernsehsender BBC ausgegangen, er hat das Dorf dabei unterstützt. Das Modell macht bereits Schule: 27 Dörfer und Kleinstädte haben sich dieser Initiative angeschlossen. ORF-Korrespondentin Bettina Prendergast hat Crickhowell für „Eco“ besucht.

Tricks der Online-Händler: Uhrzeit und Wetter bestimmen den Preis

Wer online einkaufen geht, sollte aufpassen, was er wann bezahlt und womit. Denn bei den Preisen in den großen Internetshops dürfte gelten: „Nix ist fix.“ Große Anbieter wie Amazon stehen im Verdacht, „Dynamic Pricing“ einzusetzen. Bei der dynamischen Preisgestaltung sollen für jeden Kunden immer verschiedene Preise angeboten werden, abhängig von Tageszeit, persönlichem Onlineprofil und angeblich sogar von der Smartphone-Marke, mit der der Shop aufgesucht wurde. Über die genauen Mechaniken der Preisbildung im Internet schweigen die großen Firmen. Wie kann man die Tricks der Online-Händler umgehen? „Eco“ hat mehrere Tage lang verschiedene Produkte beobachtet. Ein Bericht von Hans Wu und Katharina Krutisch.

„Eco“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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