#aufstehn: Über 20.000 BürgerInnen fordern “Spende bleibt Spende!”

Zehntausende unterzeichnen offenen Brief an Johanna Mikl-Leitner

Wien (OTS) - Binnen weniger Tage haben auf www.aufstehn.at über 20.000 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Österreich einen offenen Brief an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner unterzeichnet. Ihr Protest richtet sich gegen die geplante Kürzung der Förderung von Organisationen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv waren, wenn diese Spendengelder erhalten haben. In den sozialen Medien sorgte die Aktion unter dem Hashtag #spendebleibtspende für Aufsehen.

"Wir haben für Flüchtlinge gespendet, nicht für das Innenministerium!"

"Wir sind nicht damit einverstanden, dass das Innenministerium den Organisationen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv waren, die Förderung kürzt, weil sie Spenden von uns erhalten haben. Unser Geld muss bei denen ankommen, für die wir es hergegeben haben - bei den Flüchtlingen! Der Staat darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen, indem er nachträglich unsere Spenden dafür einzieht, wofür er von Anfang an verantwortlich gewesen wäre", heißt es in dem offenen Brief.

Der Brief im Wortlaut:
https://actions.aufstehn.at/spende-bleibt-spende

Über #aufstehn

#aufstehn ist eine neue Form der zivilgesellschaftlichen Kampagnenorganisation, die sich für progressive Politik, soziale und ökonomische Fairness und ökologische Verantwortung einsetzt. Gegründet wurde #aufstehn von Menschen, die unzufrieden sind mit dem politischen Stillstand in Österreich. Mit Hilfe digitaler Technologien wollen wir Zugangsbarrieren zu politischen Prozessen abbauen und Mitbestimmung ermöglichen – damit die Themen, die vielen von uns schon lange unter den Fingernägeln brennen, endlich ins Licht der Öffentlichkeit und auf die politische Agenda kommen. www.aufstehn.at

Rückfragen & Kontakt:

MMag.a Maria Mayrhofer
Geschäftsführerin
Aufstehn.at - Verein zur Förderung zivilgesellschaftlicher Partizipation
maria@aufstehn.at
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