7 Todesopfer am Osterwochenende

Rückgang bei der Zahl an Unfällen, mehr als 74.000 Geschwindigkeitsübertretungen beanstandet und 315 Alkolenker angezeigt

Wien (OTS) - Am Osterwochenende 2016 ereigneten sich in Österreich insgesamt 214 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das waren um 16 (7,0 %) weniger als im Vorjahr (230 Unfälle). Dabei wurden 275 Personen verletzt, um eine (0,4 %) weniger als zu Ostern 2015 (274 Verletzte).

7 Verkehrstote am Osterwochenende 2016 sind um 4 mehr als im Vorjahr und bedeutet die höchste Zahl seit 8 Jahren, erst im Jahr 2008 gab es mit 8 Getöteten mehr Opfer im Osterverkehr. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahre 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden, noch im Jahr 2004 kamen 17 Menschen zu Ostern im Straßenverkehr ums Leben.

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung durch die Polizei wurden zu Ostern 74.322 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchst zulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2015: 51.347), eine Zunahme um 44,7 Prozent. Gegen 315 Fahrzeuglenker wurde wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet (2015: 303), ein Anstieg um 4,0 Prozent. 155 Lenkern (- 3,1 %) wurde am Osterwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2015: 160).

Bundesländerergebnisse Ostern 2016 (Karfreitag bis Ostermontag)

Bundesland Unfälle Verletze Tote Geschwindigkeits- Alkohol- Führer- Übertretungen Anzeigen schein- Abnahmen Burgenland 3 3 0 3.695 11 8 Kärnten 13 16 0 3.253 26 15 NÖ 46 54 2 24.712 49 21 OÖ 43 62 2 8.639 41 24 Salzburg 14 20 0 4.211 19 9 Steiermark 36 39 2 8.628 38 19 Tirol 24 35 1 6.593 58 25 Vorarlberg 14 18 0 2.547 20 9 Wien 21 28 0 12.044 53 25 Österreich 214 275 7 74.322 315 155

Die Opfer in der Karwoche, einschließlich Ostermontag, waren vier Pkw-Lenker und je ein Pkw-Insasse, Lkw-Lenker, Microcar-Lenker und ein Motorrad-Lenker. Ein 45-jähriger deutscher Motorradlenker verlor am Ostersonntag mit seinem Motorrad auf der Felbertauernmautstraße in Tirol, in einer scharfen Rechtskurve, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam zu Sturz und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Auf Autobahnen und Bundesstraßen kamen in der Vorwoche je zwei Menschen ums Leben, jeweils einer auf Landesstraßen, Gemeindestraßen und privaten Mautstraßen. Drei Verkehrstote wurden in der Vorwoche in Oberösterreich, je zwei in Niederösterreich und der Steiermark sowie einer in Tirol beklagt.

Bei den acht tödlichen Verkehrsunfällen waren die vermutlichen Hauptunfallursachen in zwei Fällen Vorrangverletzung und in jeweils einem Fall nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, Unachtsamkeit, Übermüdung, Schwächeanfall und mangelnde Sicherung eines abgestellten Fahrzeuges. Bei einem Unfall konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden.

Vom 1. Jänner bis 28. März 2016 gab es im österreichischen Straßennetz 73 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2015 waren es 82 und 2014 108.

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