FPÖ-Rauch: Ministerien geben rund 186.000 Euro pro Jahr für Taxifahrten aus!

Wien (OTS) - Eine Anfragenserie des freiheitlichen FPÖ-Nationalratsabgeordneten Walter Rauch brachte die verschwenderische Praxis einzelner Ministerien ans Licht. „Ich finde es in Zeiten wie diesen, in denen die Bevölkerung unter einem Sparzwang und einer Belastungswelle leidet, einfach unverantwortlich, dass man sich trotz Chauffeuren und Luxusdienstwägen um rund 186.000 Euro mit dem Taxi herumkutschieren lässt", so Rauch.

Der südoststeirische FPÖ-Abgeordnete verschaffte sich durch eine Anfragenserie an alle Bundesministerien Klarheit über die Kosten für Taxifahrten der einzelnen Ressorts. Herausgekommen ist ein sehr ernüchterndes Ergebnis: Im Jahr 2015 wurden in den Ministerien 185.844,78 Euro alleine für Taxifahrten ausgegeben. „In Zeiten eines Budgetlochs und einer Rekordverschuldung, ist es absolut unverständlich, dass man dafür Unsummen von Geld ausgibt“, ist Rauch verärgert.

So wurden im Bundeskanzleramt im Jahr 2015 über 44.000 Euro für Taxifahrten ausgegeben, was ein Plus von rund 4.000 Euro gegenüber dem Jahr 2014 bedeutet. Im Bundesministerium für Finanzen schlugen die Kosten mit fast 34.000 Euro zu Buche. Bemerkenswert ist, dass das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres laut Beantwortung um rund 32.500 Euro weniger ausgab. „Bundesminister Kurz hat in seiner Beantwortung die Flughafentransfers im Rahmen von Auslandsdienstreisen nicht hinzugezählt. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass auch hier die Kosten enorm sein werden. Ich fordere vollständige Transparenz und werde daher eine Folgeanfrage an den Herrn Bundesminister richten“, so Rauch.

Laut Rauch sind in vier von 14 Ministerien die Taxikosten gegenüber dem Jahr 2014 gestiegen. „Die Bundesregierung sieht scheinbar keinen Grund, bei sich selbst den Sparstift anzusetzen. Dabei sehe ich hier großes Einsparungspotential“, meint Rauch. Er rät der Bundesregierung, vermehrt auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. „Diese sind durchaus kostengünstiger und umweltfreundlicher. Das würde dem Steuerzahler und der Umwelt zu Gute kommen“, so Rauch.

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