Wr. Landtag - SP-Valentin ad Wettengesetz Neu: FPÖ schützt Spielerlobby

„Geldwäschebekämpfung muss nicht sein, wir setzen uns für die Großen ein“ oder doch eher „Euros futsch statt Jugendschutz“?

Wien (OTS/SPW-K) - Als "entlarvend“ bezeichnet LAbg. GR Erich Valentin (SPÖ) den von der FPÖ eingebrachten Antrag zur Aufweichung des Jugend- und SpielerInnenschutzes im Zuge des neuen Wettengesetzes.

Dank der guten und intensiven Zusammenarbeit von Magistrat, Finanzpolizei und Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) sei es geglückt, dass illegale Glücksspielgeräte in Wien nicht die Oberhand bekommen. Umso verwunderlicher ist für Valentin das aktuelle Stimmverhalten der Freiheitlichen, das sich „gänzlich gedreht“ hat. „Ich bin sehr verwundert, dass es vor der Novellierung des Wettengesetzes einen breiten Konsens in diesem Haus gegeben hat, der nun scheinbar nicht mehr vorhanden ist. Dass die FPÖ plötzlich von einem überbordenden Jugendschutz spricht, ist entlarvend und verräterisch. Diesen Vorwurf müssen Sie sich gefallen lassen“, zeigt sich SP-Gemeinderat Erich Valentin überrascht und ortet einen „Interessenskonflikt“ bei den Blauen. „Das Zurückgehen zu einer Position von vor zehn oder fünfzehn Jahren verwundert mich sehr. Ich dachte, diese altertümlichen Ansichten hätten wir längst überwunden“, ergänzt Valentin.

Slogans wie ‚Blaue Aktion gegen Suchtprävention’, ‚Geldwäschebekämpfung muss nicht sein, wir setzen uns für die Großen ein’ oder ‚Euros futsch statt Jugendschutz’, sagt Marketingexperte Valentin, würden das Verhalten der FPÖ in dieser Causa bestens beschreiben. „Warum machen Sie das Geschäft für die Spielerlobby, anstatt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten?“, fragt Valentin.

Abschließend lädt Valentin die ÖVP und NEOS ein, den nächsten Schritt zu gehen, indem Gesetzespunkte in weiterer Folge noch genauer formuliert und spezifiziert werden: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, gehen Sie diesen Schritt mit uns.“

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