SPÖ-Abgeordnete und BundesrätInnen fordern rasche Hilfe vor Ort in Griechenland

Finanzielle Hilfe nicht ausreichend – es braucht humanitäre europäische und österreichische Unterstützung für Idomeni

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-Abgeordneten Ulrike Königsberger-Ludwig, Katharina Kucharowits und Nurten Yilmaz sowie die SPÖ-Bundesrätinnen Daniela Gruber-Pruner und Inge Posch-Gruska fordern - nachdem der Europäische Rat 700 Millionen Euro Soforthilfe für Griechenland beschlossen hat - nun rasche humanitäre Hilfe für Griechenland. „Das kleine Idomeni zeigt die Notwendigkeit einer europäischen Antwort auf die humanitäre Katastrophe, die sich gerade vor unseren Augen abspielt“, so Königsberger-Ludwig am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Rund 60 Prozent der Flüchtlinge, die gerade im Schlamm ausharren sind Frauen und Kinder. Kinder gehen in diesem Chaos verloren, wir dürfen nicht weiter zuschauen, sonst machen wir uns schuldig“, so Kucharowits. SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz fordert die europäische Staatengemeinschaft zu raschem Handeln auf: „Die Camps und Unterbringungen sind am Rande ihrer Kapazitäten, wir dürfen Griechenland nicht allein lassen und müssen rasch zu einer gemeinsamen Lösung auf Basis von Solidarität und Menschlichkeit zurückkehren“. ****

Die von der EU zur Verfügung gestellten 700 Millionen Euro sind zu begrüßen, nur brauche es jetzt dringend logistische und technische Hilfe, um die Menschen vor Ort – Flüchtlinge, NGOs und viele Freiwillige – zu unterstützen. Die Gelder sind wichtig, um grundlegende Bedürfnisse der Flüchtlinge wie Wasser, Essen und Unterkünfte abzudecken und die dringend notwendige ärztliche Versorgung sicherzustellen, jetzt braucht es rasche logistische Unterstützung auch aus Österreich. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen frieren, hungern und sterben, weil sie in ihrer verzweifelten Lage riskante Fluchtrouten wählen“, so Gruber-Pruner. „Kein Mitgliedsland der EU kann diese humanitäre Katastrophe allein stemmen, daher brauchen wir echte Solidarität aller Mitgliedstaaten“, so Posch-Gruska abschließend. (Schluss) sc/rm/mp

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