NEOS: Dialog ist Voraussetzung für Hilfe und Kooperation in Flüchtlingsfrage

NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar auf Arbeitsbesuchen in Türkei und Jordanien

Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund der aktuellen europäischen Bemühungen um eine Lösung in der Flüchtlingsfrage reist NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar in den kommenden Tagen in die Türkei und nach Jordanien, um sich ein Bild von der aktuellen Lage vor Ort zu machen. Im Zuge der Arbeitsbesuche wird sie gemeinsam mit Regierungsvertreter_innen beider Länder mögliche Lösungsansätze in der Flüchtlingskrise diskutieren und sich selbst ein Bild der Situation der Flüchtlinge machen. „Der Dialog ist Voraussetzung, um vor Ort richtig helfen zu können und mit der Türkei eine - den europäischen Grundsätzen entsprechende Kooperation - überhaupt möglich zu machen. Der Lokalaugenschein ist wesentlich für ein umfassendes Verständnis für die gesamte Situation, in der Jordanien und die Türkei ja bereits Millionen Flüchtlinge aufgenommen haben“, erklärt Mlinar am Beginn der Reise. „Oberstes Ziel muss es jedenfalls sein, die Fluchtursachen zu bekämpfen und nicht die Symptome, die der Bürgerkrieg in Syrien hervorgebracht hat.“

Am Samstag trifft die EU-Abgeordnete Botschafter Adnan Keçeci aus dem türkischen Außenministerium, den Gouverneur der Stadt Gaziantep Ali Yerlikaya und die Bürgermeisterin Fatma Şahin zu direkten Beratungen in Fragen der Flüchtlingskrise. Auch ein Besuch des Flüchtlings-Camps Nizip ist geplant. In Ankara wird Mlinar weitere Gespräche mit dem für Migration zuständigen Generaldirektor Atilla Toros, dem Berater des Premierministers in der Flüchtlingskrise Murtaza Yetiş sowie dem Staatssekretär für EU-Angelegenheiten Rauf Engin Soysal führen. „Wir haben gesehen, dass diese Krise nicht alleine zu lösen ist. Abseits einer funktionierenden europäischen Asylpolitik brauchen wir vor allem nachhaltige Maßnahmen vor Ort, um den Menschen wieder Sicherheit und Zukunftsperspektiven zu geben. Genau dafür müssen wir Geld investieren und nicht Zäune um Europa bauen“, fordert Mlinar eindringlich. In Jordanien stehen Gespräche mit Vertreter_innen des Ministeriums für Planung und Internationale Zusammenarbeit, mit dem UNHCR, der International Organisation for Migration (IOM) sowie der Besuch des Flüchtlingslagers Azraq auf dem Arbeitsprogramm Mlinars.

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