Stronach/Steinbichler: Widersprüchlichkeit und Erfolglosigkeit der Agrarpolitik vorprogrammiert

Agrarvertreter stellen die richtigen Forderungen – im Parlament stimmt die Regierung aber immer dagegen

Wien (OTS) - Vom Ministerium bis zu den Landwirtschaftskammern wird ständig an die Konsumenten appelliert, heimische Qualität zu bevorzugen. „Grundlage für diese Forderungen ist ein durchgängiges Kennzeichnungssystem, bzw. das seit 2009 vertagte Qualitätssicherungsgesetz, das ich seit Jahren fordere. Ein entsprechender Entschließungsantrag von mir wurde im letzten Plenum aber wieder von den Regierungsparteien abgelehnt“, kritisiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler.

Diese jahrelange Forderung vom Team Stronach hatte in letzter Zeit auch Schweine-Börse-Chef Johann Schlederer übernommen und auch Landwirtschaftskammer-Präsident Schultes auf der Grünen Woche in Berlin gefordert. Ebenso wurde ein ähnlicher Antrag verpflichtender Herkunftsbezeichnung auch in der Vollversammlung der OÖ. Landwirtschaftskammer eingebracht. „In einer derart schwierigen Situation der Milch- und Schweinebauern ist es unerhört, dass Agrarvertreter zwar die richtigen Forderungen stellen, aber bei den entscheidenden Abstimmungen im Parlament genau gegenteilig stimmen!“, wettert Steinbichler. Er fordert „ein Ende dieses Theaterspiels zum Schutz der heimischen Konsumenten, der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und unserer Gäste!“

Es ist unverschämt von den Konsumenten, vom Handel und von den Supermärkten Treue einzufordern, wenn man selber in der Regierung nicht fähig ist die gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen.

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