Tag des Geflügels: Stoppt Qualen der Gänse

Österreichischer Tierschutzverein warnt vor tierquälerischer Masthaltung

Wien (OTS) - Am 19. März ist der Tag des Geflügels. Grund genug für den Österreichischen Tierschutzverein auf die Qualen der Stopfgänse aufmerksam zu machen. Das Stopfen von Gänsen ist in Österreich verboten. Leider können aber hier zu Lande immer noch ausländische Gänse und Stopfleber aus tierquälerischer Masthaltung gekauft werden. Neben dem Leiden der gestopften männlichen Gänse ist es ein Skandal, dass jährlich mehr als 30 Millionen weilbliche Gänseküken bei lebendigem Leib geschreddert werden.

Die weiblichen Gänseküken werden kurz nach der Geburt aussortiert und noch lebend in den Schredder geworfen. Grund für dieses grausame Vorgehen ist, dass die männliche Gänseleber größer und weniger venenreich ist. Somit verspricht sie einen größeren Ertrag auf dem Markt. Während die Weibchen entsorgt werden, hält das Martyrium für die männlichen Gänse noch Wochen an – sie werden in körperenge Käfige gesperrt, da Bewegung das Leberwachstum bremsen würde. 21 Tage lang wird den Erpeln drei Mal täglich ein langes Metallrohr in den Hals gestoßen. Dabei wird fast ein Kilo Maisbrei in den Magen der wehrlosen Tiere gepumpt. Diese Menge entspricht etwa 13 Kilo Nudeln für den Menschen. Bei diesem tierquälerischen Vorgehen erleiden die Gänse Halsverletzungen, Knochenbrüche und sind extremem Stress ausgesetzt.

Verzichten Sie auf Konsum von Stopfgänsen!

Der Österreichische Tierschutzverein fordert Konsumenten in Österreich dazu auf, keine Stopfgänseprodukte zu kaufen. „Die Gänse – seien es die aussortierten Weibchen oder die gequälten Männchen – erleiden schreckliche Qualen, die kein Gaumengenuss dieser Welt rechtfertigen kann“, so Jasmine Rieder, Sprecherin des Österreichischen Tierschutzvereins. Mehr Information:
http://www.tierschutzverein.at/wir-kaempfen-fuer-tiere/mastgaense

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Mag. Jasmine Rieder
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0662 / 84 32 55-15
E-Mail: rieder@tierschutzverein.at

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