- 17.03.2016, 15:39:41
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Italien präsentiert über 1.000 Immobilien in Staatsbesitz auf der MIPIM
Cannes, Frankreich (ots/PRNewswire) - Eine Delegation, der neben
hochrangigen Vertretern der italienischen Regierung auch Immobilien-
und Handelsverantwortliche angehören, wird unter dem Motto "Invest in
Italy" bei der jährlich stattfindenden globalen Immobilienmesse MIPIM
vor Ort sein, die diesen Mittwoch in Cannes begonnen hat.
In diesem Jahr stellt Italien mehr als tausend Immobilien in
Staatsbesitz vor, darunter historische Villen und Paläste sowie eine
Reihe von Immobilienprojekten aus dem privaten und gewerblichen
Immobiliensektor.
In den vergangenen 24 Monaten hat Ministerpräsident Matteo Renzi
zahlreiche Wirtschaftsreformen auf den Weg gebracht. Diese sollen den
Verwaltungsaufwand senken, zur Schaffung eines flexibleren
Arbeitsmarktes beitragen und verschiedene Steuersenkungen
herbeiführen. Wie der Ministerpräsident kürzlich erklärte, wolle man
auf diesem Wege zeigen, dass mit "Italien wieder zu rechnen ist": Das
Land ist für Investoren leicht zugänglich und verzeichnet nach Jahren
der Rezession wieder Wirtschaftswachstum.
Im Zuge von Privatisierungsbemühungen wurden im Jahr 2015 Immobilien
in Staatsbesitz im Wert von 752 Mio. EUR veräußert. Damit liegt
Italien bei Immobilienverkäufen knapp hinter Großbritannien (842 Mio.
EUR) und noch vor Deutschland (699 Mio. EUR) und Frankreich (572 Mio.
EUR).
Auch die zum Ministerium für Wirtschaftsentwicklung gehörende und mit
der Italian Trade Agency (ITA) kooperierende Dienststelle von Invest
in Italy in Rom befindet sich dank der Bemühungen des
Ministerpräsidenten wieder im Aufschwung und bietet ab sofort eine
zentrale Anlaufstelle für ausländische Investoren an.
Zu den jüngsten Erfolgen zählt der erfolgreiche Abschluss einer
Investition über 1,4 Mrd. EUR der australischen Westfield Group, für
deren Abwicklung die Dienststelle für ausländische
Direktinvestitionen (FDI) zuständig war. Diese Investition wird in
ein Bauvorhaben in der Nähe des Mailänder Flughafens Linate fließen,
das bis 2020 zum größten Einkaufszentrum Europas werden soll. Das
Objekt erstreckt sich über eine Fläche von 235.000 Quadratmetern und
wird 300 Geschäfte und 50 Restaurants beherbergen. Überdies wird das
Projekt zur Schaffung von 27.000 neuen Arbeitsplätzen führen. Das
gleiche Team räumt derzeit verschiedene Hürden aus dem Weg, was zu
weiteren Investitionen in Höhe von 6 Mrd. EUR in 20 andere große
italienische Immobilienprojekte führen könnte.
Zum Publikum der MIPIM zählen auch der italienische
Verteidigungsminister Roberta Pinotti sowie Ivan Scalfarotto, der
kürzlich zum Vizeminister des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung
ernannt wurde. Im Zuge einer eigens einberufenen Konferenz mit dem
Titel "Italy Day" sind die ersten 200 Immobilienobjekte unter dem
Vorsitz von Riccardo Monti, dem Präsidenten von ITA, am Mittwoch
online gestellt worden. Fortan sind diese unter folgendem Link über
das neue Portal abrufbar: http://www.investinitaly.com.
"Unsere heutige Anwesenheit," so Scalfarotto, "ist ein Beleg für
unsere Fähigkeit, bedeutende Akteure aus dem öffentlichen und
privaten Sektor näher zusammenzubringen." Der Vizeminister erklärte,
dass die Immobilientransaktionen in Italien 2015 um insgesamt 52,8 %
auf einen Gesamtwert von über 8 Mrd. EUR gestiegen sind. Etwa ein
Drittel entfiel dabei auf Investitionen aus dem Ausland.
"Die Regierung beabsichtigt, diesen positiven Trend durch
beschleunigte Reformen und Richtlinien fortzusetzen. Durch diese
Bemühungen sollen ausländische Direktinvestitionen in Immobilien
fortan noch einfacher, transparenter und sicherer werden", so
Scalfarotto weiter. Durch die neue Web-Plattform, erklärte er, mache
man Immobilien in Staatsbesitz für Investoren leichter zugänglich.
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