LAbg. Dr. Von Gimborn und Dr. Machacek kritisieren das hilflose Mantra der NÖGKK

Laut Generaldirektor der NÖGKK: „Die Patienten müssen keinen Versorgungsengpass befürchten“

Sankt Pölten (OTS) - „Entgegen vorliegender Fakten, entgegen der auf uns zukommenden Pensionswelle im niedergelassenen Bereich, sind und bleiben die Verantwortlichen der NÖGKK Realitätsverweigerer und sehen sich die Fakten aus einer ideologisch eingefärbten Brille von ihrem Funktionärsstatus an,“ kritisieren der Gesundheitssprecher Dr. Machacek und seine Kollegin LAbg Dr. Gabriele Von Gimborn.

„14 ausgeschriebene Arztposten im niedergelassenen Bereich in NÖ stoßen auf wenig bis gar kein Interesse bei den Kollegen. Kein Wunder bei dem Arbeitspensum, das Hausärzte leisten müssen. Die Bürokratie wird immer mehr und damit sind steigende Kosten verbunden, die nicht abgegolten werden, der Leistungskatalog mit inadäquater Honorierung ist veraltet und die Wertschätzung dem Allgemeinmediziner gegenüber lässt auch zu wünschen übrig,“ wissen LAbg. Dr. Machacek und Dr. Gabriele Von Gimborn.

Die Abgeordneten und Ärzte ermahnen neuerlich, dass, wie in vielen Ländern, der Facharzt für Allgemeinmedizin eingeführt und endlich das Konzept des Hausarztsystems, das schon lange in den Laden liegt, implementiert werden muss. Das System des Hausarztes hat sich jahrzentelang bewährt und wird nun von den verantwortlichen Politkern krank geschrumpft.

„Reden nützt nichts mehr, wir müssen endlich handeln! Deshalb fordern wir eine Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger und eine Finanzierung des Gesundheitswesens aus einer Hand. Den Worten müssen endlich Taten folgen, bevor dieses System an die Wand fährt und Privatanbietern in die Hände fällt,“ fordert Dr. Von Gimborn schlussendlich.

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