FPÖ-Mölzer: „Haus der Geschichte Österreich“ ist Ideologieprojekt der SPÖ

Regierung betreibt mit diesem Museumsprojekt eine Form von Identitätspolitik

Wien (OTS) - Das Projekt „Haus der Geschichte Österreich“ soll laut den Initiatoren der Bundesregierung die bestehende Lücke in der heimischen Museumslandschaft schließen. „Da es allerdings keine Einigung für den konkreten Inhalt des Museums gibt, stellt sich die Frage, wo diese Lücke der österreichischen Museumslandschaft überhaupt festzumachen ist“, hielt der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer in seiner heutigen Rede im Plenum fest. "Pläne für ein Haus der Geschichte gibt es bereits seit 70 Jahren, wobei diese noch nicht umgesetzt werden konnten. Auch der aktuelle Versuch solch ein Museum zu gestalten, könnte scheitern. Die Veranschlagung des finanziellen Bedarfs für solch ein Ideologieprojekt der SPÖ erscheint sogar dem Rechnungshof - der die Kostenaufstellung überprüfte - als nicht nachvollziehbar", so Mölzer.

"Namhafte Experten weisen laufend daraufhin, dass die Regierung mit Hilfe dieses Museums ein Instrument schaffen könnte, das der Belehrung der Staatsbürger dienen würde. Es drängt sich der Verdacht auf, dass das 'Haus der Geschichte Österreich' vor allem außerwissenschaftlichen Zwecken dienen würde“, betonte Mölzer, der die Etablierung eines Museums in dieser Form ablehnte.

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