ÖBB-Jugendvertrauensratswahl: 100-Prozent-Sieg für FSG-vida-Jugend

FSG-vida-Jugendvorsitzender Della-Pietra gratuliert den JugendvertreterInnen zum Riesenerfolg – Lehrlingsausbildung wird konsequent weiter ausgebaut

Wien (OTS) - Zum Riesenerfolg der FSG vida-Jugend bei der Jugendvertrauensratswahl im ÖBB-Konzern am 15. und 16. März 2016 gratulieren der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Jugendabteilung der Gewerkschaft vida (FSG vida-Jugend), Markus Della-Pietra, und der stellvertretende FSG-vida-Vorsitzende, ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit. Zum Erfolg gratuliert auch der stellvertretende FSG-Bundesvorsitzende, vida-Vorsitzender Gottfried Winkler: „Damit habt ihr klargestellt, dass euch eine starke gewerkschaftliche Vertretung ein wichtiges Anliegen ist – einmal mehr ein deutliches Zeichen gegen die vielzitierte Politikverdrossenheit unter den jungen Menschen!“ Erneut gelang es der FSG wie zuletzt im Jahr 2014 100 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen für sich zu gewinnen.++++

Die FSG vida-Jugend habe sich seit Jahren konsequent für den Ausbau der Lehrplätze und Qualitätssteigerungen in der konzernweiten Lehrlingsausbildung eingesetzt, danken Della-Pietra und Hebenstreit allen bestätigten bzw. erstmals gewählten JugendvertreterInnen. „Es ist uns gelungen, gemeinsam mit dem Konzernbetriebsrat einige Lehrwerkstätten-Neubauprojekte wie in Bludenz, Wien oder Knittelfeld auf Schiene zu bringen. Zukünftig wird auch die Errichtung eines neuen Lehrlingsheimes in St. Pölten im Fokus liegen. Zudem haben wir es geschafft, ein Ausbildungsprogramm für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu initiieren – und das mit riesigem Erfolg“, sagt Della-Pietra.

Erfreut ist Della-Pietra auch, dass die ÖBB wie auch die Asfinag bei der Auftragsvergabe im Baubereich das Bestbieterprinzip anstelle des Billigstbieterprinzips bereits anwenden. Das Volumen der öffentlichen Auftragsvergabe in Österreich betrage pro Jahr über 40 Milliarden Euro. „In Zeiten steigender Arbeitslosigkeit muss die öffentliche Hand das Bestbieterprinzip bei der Auftragsvergabe auf weitere Branchen ausdehnen. ‚Bestbieter-Unternehmen‘, die beispielsweise faire Löhne bezahlen, Lehrlinge ausbilden und Ältere beschäftigen, müssen auch im Verkehrs- und Dienstleistungssektor sowie im Reinigungs- und Bewachungsgewerbe zum Zug kommen“, fordert Della-Pietra.

Im Namen der FSG vida-Fraktion im Zentralbetriebsrat der für das ÖBB-Lehrlingswesen zuständigen ÖBB Infra AG, dankt Zentralbetriebsratsvorsitzender Günter Blumthaler den jungen EisenbahnerInnen für ihr großes Engagement. „Ihr habt es geschafft, dass Jugendliche zahlreich hingehen, um an einer demokratischen Wahl teilzunehmen. Und ihr habt erreicht, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung und Funktionen zu übernehmen, um sich für die Anliegen aller Lehrlinge im Konzern und für die Weiterentwicklung der Lehrausbildung bei den ÖBB einzusetzen“, sagt Blumthaler.

Bei der Wahl der JugendvertrauensrätInnen gab es in den Lehrwerkstätten der ÖBB insgesamt 15 Wahlkreise. Von den 1497 jugendlichen Wahlberechtigten beteiligten sich 1051 an der Wahl. Es wurden 1010 gültige Stimmen gezählt. Das entspricht 57 Mandaten, die allesamt auf die Liste FSG vida entfielen.

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