Fekter: Haus der Geschichte – wir warten auf ein detailliertes Konzept für Kosten von Errichtung und Betrieb

ÖVP-Kultursprecherin: Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber Vergangenheit und Geschichte unseres Landes wahr

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Bundeskanzler Vranitzky und Schüssel haben in besonderer Weise Sensibilität und Geschichtsbewusstsein in die Politik gebracht, sagte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Maria Fekter und nannte den Nationalfonds und den Entschädigungsfonds als Beispiel für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Geschichte und das Zeichen dafür, „welche Verantwortung wir gegenüber unserer Vergangenheit wahrnehmen.“ In Fortsetzung dessen „nehmen wir unsere Verantwortung jetzt wieder auf und schaffen mit einem Gesetz die Grundlage für ein „Haus der Geschichte“, so Fekter heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrats.

In diesem Haus der Geschichte soll die Geschichte Österreichs ab der Mitte des 19. Jahrhunderts einem möglichst breiten Publikum nahegebracht werden – „gleichzeitig soll auch ein Diskurs über kontroverse Fragen unserer Geschichte stattfinden“, kündigte Fekter an.

Noch nicht geklärt sei in diesem Zusammenhang die Finanzierung des neuen Museums. „Die genauen Kosten für Errichtung und Betrieb müssen noch in einer eigenen Studie ermittelt werden. Dafür bedarf es eines detaillierten Museumskonzepts, das noch zu erarbeiten ist und auf das wir gespannt warten“, sagte Fekter und machte deutlich, dass „wir auch diese Detailstudien dann im Hohen Haus ausführlich diskutieren können“.

„Wir begleiten das Gesamtprojekt sehr aufmerksam und achten darauf, dass das Haus der Geschichte auch tatsächlich eine Darstellung der Geschichte Österreichs wird und kein SPÖ-Museum“, schloss Fekter. (Schluss)

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