Huainigg: Fairtrade – jede/r kann einen Beitrag leisten!

ÖVP-Mitglieder im Unterausschuss für Entwicklungszusammenarbeit zur FAIRTRADE-Informationsausstellung im Parlament

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Jeder Österreicher, jede Österreicherin trinkt durchschnittlich 900 Tassen Kaffee pro Jahr. Unser Kaffee stammt zum Großteil aus Äthiopien, einem Land, das aufgrund von Klimaveränderungen und des damit ausbleibenden Regens unter einer großen Dürre leidet. Angesichts der daraus folgenden schlimmsten Hungersnot seit 30 Jahren gilt es, nicht tatenlos zuzusehen. Jede und jeder von uns kann einen kleinen Beitrag leisten – zum Beispiel FAIRTRADE-Kaffee kaufen. FAIRTRADE Österreich setzt sich seit vielen Jahren für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung von Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeiter/innen ein." Das sagte Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Internationale Zusammenarbeit, heute, Donnerstag, anlässlich der FAIRTRADE-Informationsausstellung im Parlament in einer gemeinsamen Presseaussendung mit ÖVP-Mitgliedern im Unterausschuss für Entwicklungszusammenarbeit.

Alljährlich lädt die AWEPA (Association of European Parliamentarians with Africa) Sektion Österreich gemeinsam mit FAIRTRADE Österreich und der Initiative SO:FAIR zu einer solchen FAIRTRADE-Informationsausstellung ins Parlament ein. Huainigg ist stellvertretender Vorsitzender der österreichischen AWEPA-Sektion.

Pfurtscheller: Eine effiziente Methode, den Menschen eine wirtschaftliche Basis zu ermöglichen!

ÖVP-Menschenrechtssprecherin Abg. Elisabeth Pfurtscheller findet sich alljährlich bei der FAIRTRADE-Präsentation ein. Aus gutem Grund:
„FAIRTRADE-Produkte garantieren fairen Verdienst für Menschen in den Entwicklungsländern“, sagt die Abgeordnete. „Solche Produkte zu kaufen ist daher eine einfache und effiziente Methode, den Menschen in den Entwicklungsländern eine wirtschaftliche Lebensbasis zu ermöglichen. Das ist der beste Weg, Migration aus wirtschaftlichen Gründen zu verhindern und jede/r von uns kann einen Beitrag dazu leisten.“

Durchschlag: Augenmerk auf die Entwicklungszusammenarbeit!

In dieselbe Kerbe schlägt auch ÖVP-Abg. Claudia Durchschlag: „Kaum zuvor wurde so deutlich, was es bedeutet, wenn Menschen aus Verzweiflung ihre Heimat verlassen und woanders ein besseres Leben suchen. Die Lehre für uns als wohlhabendes westliches Land muss sein:
ein deutliches Augenmerk auf Entwicklungszusammenarbeit legen, um die Verhältnisse für diese Menschen vor Ort zu verbessern und daher Fluchtgründe zu minimieren. Hierzu leistet FAIRTRADE Österreich mit dem Prinzip des fairen Handels – Armutsbekämpfung, bessere Arbeitsbedingungen und Umweltschutz inbegriffen – einen wesentlichen und wirkungsvollen Beitrag.“

„Es ist schon viel getan, die Richtung stimmt, es bleibt aber auch noch viel zu tun. Über all dem sollte die Eigenverantwortung stehen, deine wie meine, da wie dort – der sensible und respektvolle Umgang mit unserem Planeten“, betonte Durchschlag.

Hanger: Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit!

Und ÖVP-Abgeordneter Andreas Hanger betont: „Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit. Laut Weltbank leben noch immer rund 700 Millionen Menschen weltweit in extremer Armut. Die Ideen des fairen Handels, die ich aus vollster Überzeugung vertrete, helfen dabei, Armut und Nahrungsmittelknappheit in den Ländern des globalen Südens nachhaltig zu bekämpfen. Schließlich geht es darum, dass der gesamte internationale Handel fairer und nachhaltiger wird, dass auch wirtschaftlich benachteiligte Produzenten eine echte Chance erhalten und sich die Lebensbedingungen der Arbeitnehmer in von Armut bedrohten Regionen verbessern.“

Es dürfe nicht sein, dass etwa auf Bananenplantagen und in Textilfabriken Hungerlöhne bezahlt werden und Menschen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten müssen, sagte Hanger und zitierte ein afrikanisches Sprichwort: "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern."
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