Festival OsterKlang Wien von 18.-27. März

Das Wiener Osterfestival wird morgen mit der Premiere von Händels Oper „Agrippina“ im Theater an der Wien und am Samstag mit Bachs „h-Moll-Messe“ unter Philippe Jordan eröffnet.

Wien (OTS) - Das 20. OsterKlang-Festival spannt in der Zeit von 18. bis 27. März 2016 seinen musikalischen Bogen von Johann Sebastian Bachs h-Moll Messe bis hin zu Werken von Orlando di Lasso, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler und Arvo Pärt sowie dem Oratorium Il primo omicidio von Alessandro Scarlatti und dem Großen Abend- und Morgenlob von Sergei Rachmaninow. Spielorte sind dieses Jahr neben dem Theater an der Wien das Konzerthaus, die Minoritenkirche, die Lutherische Stadtkirche, der Musikverein und die Wiener Kammeroper.

Den szenischen Kern des Festivalprogramms bilden die Neuproduktion der Händel-Oper Agrippina in einer Inszenierung von Robert Carsen, unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock musiziert erstmals das Balthasar-Neumann-Ensemble im Theater an der Wien. Das hochkarätige Sängerensemble wird von Patricia Bardon in der Titelpartie, Danielle de Niese als Poppea sowie Jake Arditti als Nerone und Filippo Mineccia als Ottone angeführt.

Einen kirchenmusikalischen Höhepunkt des Osterfestivals bildet die Aufführung der h-Moll Messe von J. S. Bach am Palmsamstag, den 19. März im Großen Saal des Wiener Konzerthaus. Es musizieren die Wiener Symphoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Philippe Jordan. Als Solisten sind Camilla Tilling (Sopran), Wiebke Lehmkuhl (Alt), Werner Güra (Tenor), Michael Volle (Bass) zu hören. Es singt die Wiener Singakademie (Ltg. Heinz Ferlesch).

Vom Klang der Seele bis zum mystischen Vigil von Sergei Rachmaninow:

Die Karwoche wird am Montag, den 21.3. mit Liedern von Franz Schubert in der Minoritenkirche eingeleitet, die von Juliane Banse zum Besten gegeben werden. Mit ihr musizieren acht Cellisten der Wiener Symphoniker. Alessandro Scarlattis Oratorium Il primo omicidio wird am Mittwoch, 23.3. unter der musikalischen Leitung von Rinaldo Alessandrini mit dem Ensemble Concerto Italiano erklingen.

In der Lutherischen Stadtkirche steht am Gründonnerstag, 24.3. Sergei Rachmaninows selten aufgeführtes Vigil Das große Abend- und Morgenlob unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger und seinem Chorus Sine Nomine auf dem Programm.

Unter dem Titel Klang der Seele liest der Theologe und Psychotherapeut Arnold Mettnitzer am Karfreitag, den 25.3. in der Minoritenkirche aus Werken von Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard, Hildegard von Bingen, Fjodor Dostojewski, Rainer Maria Rilke u.a.. Die Camerata Schulz Wien vervollständigt die Texte mit Musiken von Mozart, Mahler bis Arvo Pärt.

Am Karsamstag, 26.3. leitet der Titel Immortal in die Geheimnisse der Osternacht. Das Originalklangensemble Barucco musiziert unter der Leitung von Heinz Ferlesch mit namhaften Sängersolisten J. S. Bachs Oh Haupt voll Blut und Wunden, das Quadro in g-Moll von Johann Gottlieb Janitsch sowie das Osteroratorium in D-Dur von J. S. Bach.

Unter der Leitung von Manfred Honeck präsentieren die Wiener Symphoniker am Ostersonntag traditionellerweise ihren Frühling in Wien und schließen mit diesem Konzert das Festival OsterKlang Wien. Im Musikverein erwartet das Publikum eine musikalische Reise durch Österreich, darunter Werke von Ludwig van Beethoven, Carl Michael Ziehrer sowie Johann Strauss, Franz von Suppé und Max Schönherr. Mit dem dynamischen Spiel der Pianistin Hélène Grimaud werden dabei garantiert Frühlingsgefühle erweckt.

Karten für alle OsterKlang-Veranstaltungen sind an den Tageskassen der Vereinigten Bühnen Wien, im Theater an der Wien und Wien-Ticket-Pavillon am Karajanplatz erhältlich sowie online unter www.osterklang.at. Mit dem OsterKlang Trio-Ticket erhalten Kunden beim Kauf von derselben Anzahl von Karten für drei Veranstaltungen (ausgenommen Frühling in Wien) eine Ermäßigung von 20 %.

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