Bundesschulsprecher: Verschiebung der Oberstufe Neu positives Zeichen der Ministerin

Gnesda: „Mit Schulpartnern gute Lösung für Schülerinnen und Schüler erreicht!“

Wien (OTS) - WIEN – Bundesschulsprecher Gnesda sieht die Verschiebung der „Oberstufe Neu“ als ein klares Bekenntnis der Bildungsministerin in Richtung Stärkung der Schulpartnerschaft. Die Schulpartner müssen jetzt in den weiteren Prozess und in Entscheidungen eingebunden werden.

„Die Verschiebung der Oberstufe Neu ist für uns nicht nur ein wichtiger Schritt zur Qualitätswahrung in den Schulen, sondern vor allem ein starkes Lebenszeichen der gelebten Schulpartnerschaft. Die Ministerin hat sich bei der Bildungsreform nicht gesprächsbereit gezeigt. Umso mehr freut uns der heutige Schritt“, sagt Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda über die Verschiebung der „Oberstufe Neu“.

Ein Verbesserungspotenzial gibt es jedoch: Die Oberstufe Neu wird oft mit einer modularen Oberstufe verwechselt - gemeinsam haben die beiden Systeme aber sehr wenig. Während die Oberstufe Neu eine Semestrierung des Lehrplans und das „Mitnehmen“ von negativen Noten vorsieht, kürzt eine Modulare Oberstufe die Pflichtfächer auf ein für die Zentralmatura benötigtes Minimum. Die Schülerinnen und Schüler können sich dann die Fächer frei auswählen und somit ihre Stärken und Interessen ausleben.

„Jede Schülerin und jeder Schüler hat unterschiedliche Stärken und Interessen. Ein Schulsystem muss darauf eingehen und diese Stärken und Schwächen fördern. Eine Modulare Oberstufe bewirkt bei den Schülerinnen und Schülern außerdem mehr Motivation, da sie den „unbeliebten“ Fächern weniger und den Interessen umso mehr Aufmerksamkeit widmen können“, so Gnesda.

Die positive Entwicklung zeigt sich auch in den Verhandlungen um die Schulpartnergremien in den neuen Bildungsdirektionen. BM Heinisch-Hosek hat bereits in der vergangenen Pressestunde erwähnt, dass es Gremien auf Landesebene geben soll, die Schulpartner in Prozesse einbindet. „Wir freuen uns, dass die Idee des L-SGA so guten Anklang findet. Jetzt müssen den Worten Taten folgen“, so Gnesda abschließend.

Die Bundesschülervertretung (BSV) ist die gesetzlich gewählte Vertretung aller 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler. Sie setzt sich aus 27 Landesschulsprechern und zwei Sprechern der Zentrallehranstalten zusammen. Der derzeitige Bundesschulsprecher Maximilian Gnesda kommt aus der Schülerunion.

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Maximilian Gnesda
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