Nationalrat – Königsberger-Ludwig: Akustische Hörsignale für Kfz wichtig

Verbesserung für blinde und sehbeeinträchtigte VerkehrsteilnehmerInnen schaffen – Mindestgeräusche für E-Fahrzeuge

Wien (OTS) - Heute, Mittwoch, betonte SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger- Ludwig in der Nationalratssitzung, die Wichtigkeit der Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen mit akustischen Signalen, um die Sicherheit von blinden und sehbeeinträchtigten Menschen im Straßenverkehr zu erhöhen. ****
„In Österreich gibt es rund 320.000 blinde und sehbeeinträchtigte Menschen. Es ist wichtig für diese Menschen, dass sie sich im Straßenverkehr an Signalen orientieren können“, so Königsberger-Ludwig. In dem Zusammenhang verweist die SPÖ-Bereichssprecherin vor allem auf die Herausforderung, die Elektrofahrzeuge für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen bedeutet. „Bei allen Vorteilen, die E-Fahrzeuge generell haben, können sie ein Risiko für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen darstellen“, so die SPÖ-Abgeordnete. Aus diesem Grund hat die EU bereits eine Verordnung erlassen, die vorsieht, dass alle neuen Fahrzeugtypen mit akustischen Hörsignalen ausgestattet sein müssen. Gelten wird die Verordnung ab 1. Juli 2019 – an der Umsetzung wird mit Betroffenen gearbeitet.
Auch in Österreich nimmt man diese Problematik schon lange ernst. Im Jahr 2014 wurde unter dem damaligen Verkehrsminister Alois Stöger eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem BSVÖ und der Interessensvertretung der Autoimporteure entwickelte man die Kampagne „Stell dir vor, es geht das Licht aus!“. Diese Kampagne sollte die VerkehrsteilnehmerInnen für die Bedürfnisse von blinden und sehbeeinträchtigten VerkehrsteilnehmerInnen sensibilisieren und Bewusstsein schaffen. (Schluss)

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