Nationalrat – Hechtl: Staatliches Pensionssystem lässt niemanden im Stich

Rechtssicherheit für 3.800 Angestellte der Bank Austria

Wien (OTS/SK) - In der heutigen Parlamentssitzung unterstreicht SPÖ-Nationalratsabgeordneter Johann Hechtl die Wichtigkeit der Überführung der Bank Austria-Angestellten in das ASVG. Er kritisiert außerdem kapitalgedeckte Pensionssysteme und lobt das umlagegedeckte Pensionssystem, welches großes Vertrauen genieße. ****

„Die Angestellten der Bank Austria werden in das ASVG überführt, weil diese kein Pensionsäquivalent und deshalb keine Versicherung haben“, so Hechtl. „Mit dem Gesetz wird für die Angestellten Rechtssicherheit geschaffen“, erklärt Hechtl und bedankt sich für den Einsatz von Arbeiterkammer und Gewerkschaft. „Das Vorgehen der Bank Austria hat bei den 3.800 MitarbeiterInnen Verunsicherung ausgelöst“, erklärt der Abgeordnete. Er verweist in diesem Kontext auch auf die Unsicherheit betrieblicher, kapitalgedeckter Pensionsvorsorge, durch welche viele Betroffene nur wenig Pension erhalten.

Hechtl lobt Arbeits- und Sozialminister Alois Stöger für seinen Einsatz, der von Anfang an daran festhielt, dass die Bank Austria für ihre MitarbeiterInnen einen Pensionsbeitrag in der Höhe von 22,8 Prozent zahlen muss und nicht nur 7 Prozent, denn das hätte die SteuerzahlerInnen belastet. Außerdem werde mit dem Gesetz auch eine Absicherung im Bereich des Krankengeldbezuges und im Versicherungsfall der Mutterschaft geschaffen. „Wir sehen: Das staatliche Pensionssystem lässt niemanden im Stich. Wir stellen mit diesem Gesetz fest, dass die Bank Austria sich nicht auf Kosten der Allgemeinheit bereichern kann“, so Johann Hechtl abschließend.(Schluss) jb/mr

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