EU-Flüchtlingspolitik - Stronach/Lugar: Wer wirklich helfen will, hilft vor Ort

Flüchtlingslawine, weil Merkel beschlossen hat, dass Europa ein Zuwanderungskontinent ist

Wien (OTS) - „Offensichtlich hat ein Flüchtling vor dem Zaun keine Rechte; wenn er ihn aber überwindet und in die EU kommt, hat er Rechte. Das ist wie ein Casting. Deshalb wollen die Menschen den Zaun überwinden“, beschrieb Team Stronach Klubobmann Robert Lugar die Situation der Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen in seinem Debattenbeitrag. Statt alle Menschen ins Land zu lassen, „wo wir ihnen keine Perspektive bieten können“, sollte es in den Herkunftsländern Unterstützung geben. „Wer wirklich helfen will, hilft vor Ort“, mahnte Lugar.

Es gehe nicht darum, eine Lösung für geregelten Zuzug zu schaffen und die Zuwanderung zu organisieren, „denn dann kommen alle!“, so Lugar, der auch erinnerte, dass Krieg noch kein Asylgrund ist. Wenn man alle notleidenden Menschen ins Land lassen wolle, „dann auch die Menschen, die vor Hunger flüchten. 6 Millionen Kinder verhungern heuer!“, warnte Lugar.

„Wir brauchen keinen Stacheldraht, keine Mauern, wir brauchen Hilfe vor Ort“, bekräftigte der Team Stronach Klubobmann. Letztlich seien die Kosten in Österreich auch das 20-fache von dem, was die Hilfe vor Ort kostet.

Die Flüchtlingslawine wurde laut Lugar vor zwei Jahren losgetreten, „weil Merkel beschlossen hat, dass Europa ein Zuwanderungskontinent ist!“ Man habe für Europa noch ein paar Arbeitskräfte „abstauben“ wollen. Doch die Realität sieht anders aus, so Lugar: „Die meisten, die kommen, sind ungebildet, fanatisch, verblendet und haben ein falsches Frauenbild!“

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