SP-Hora: Zweiter Bildungscampus hat im Nordbahnhofviertel Priorität

Die ÖBB ist alt genug, um selbst über die Verwendung ihrer Grundstücke zu entscheiden

Wien (OTS/SPW) - Die Entscheidung über den Verbleib des Skaterareals „ALM“ im Nordbahnhofviertel war auch Thema der heutigen Bezirksvertretungssitzung in der Leopoldstadt.

„Als Bezirksvorsteher hat für mich der Baustart des neuen Schulcampus absolute Priorität. Sollte dieser nicht fristgerecht fertig werden, können wir nicht mehr genügend Schulplätze für die Kinder im Bezirk garantieren.“ so Bezirksvorsteher Karlheinz Hora. Auf dem Gelände sollen zudem bis zu 6000 Wohnungen entstehen, die ebenfalls dringend benötigt werden.

Allen Beteiligten sei von Anfang an klar gewesen sein, dass es sich nur um eine zeitlich begrenzte Zwischennutzung des Areals handeln wird. Der Vertrag mit den ÖBB für die Zwischennutzung wurde von Anfang an auf ein Jahr befristet geschlossen. Die alleinige Entscheidung über eine Vertragsverlängerung liegt nach wie vor beim Grundeigentümer, also den Österreichischen Bundesbahnen.

„Die Situation rund um den Ausbau des Nordbahnhofviertels ist bereits jetzt vielschichtig und komplex. Da kann und werde ich mich sicher nicht auch noch in die Entscheidung eines privaten Grundeigentümers einmischen. Die ÖBB muss selber wissen, ob sie eines ihrer Grundstücke für eine weitere Zwischennutzung zur Verfügung stellt oder nicht.“ so Hora.

Bei der Stadt Wien selbst wäre die MA 18 für Zwischennutzungen zuständig, welche im Bereich von Vizebürgermeisterin und amtsführender Stadträtin Maria Vassilakou liegt.

Der Klubobmann der Grünen Leopoldstadt, Dipl. Ing. Wolfgang Kamptner, hat bereits angekündigt, dass die Grünen, gemeinsam mit den Neos, bei der nächsten Gemeinderatsitzung einen Antrag zu dem Thema einbringen werden.

„Man darf also gespannt sein, ob die Stadt hier die Verantwortung für potentielle Bauverzögerungen übernehmen will.“ so Hora abschließend.

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