„Essen verschwenden ist Mist“: ORF MUTTER ERDE startet neuen Schwerpunkt zu „Lebensmittelverschwendung“

Wien (OTS) - „Essen verschwenden ist Mist“ lautet das Motto des diesjährigen MUTTER ERDE-Schwerpunkts, wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, DI Dr. Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von MUTTER ERDE, und Mag. Alexander Egit, Vorstand von MUTTER ERDE und Greenpeace-Geschäftsführer, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz bekanntgaben. Start der TV- und Hörfunkspots sowie der Printinserate im Rahmen der Kampagne ist der 21. März 2016. Höhepunkt der Umweltinitiative zum diesjährigen Thema Lebensmittelverschwendung ist die ORF-Schwerpunktwoche vom 7. bis 15. April in Fernsehen, Radio und online.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der ORF hat 2007 Nachhaltigkeit als zentrales Thema in seiner Unternehmensstrategie verankert. Seither haben wir viel umgesetzt: Von zahlreichen Programmschwerpunkten über den Österreichischen Klimaschutzpreis, Aktionen wie die „Ö3 Team Österreich Tafel“ bis hin zur MUTTER ERDE-Initiative. Im Rahmen von MUTTER ERDE arbeitet der ORF nun das dritte Jahr erfolgreich mit Österreichs führenden NGOs zusammen und stellt dabei wichtige Umweltfragen in den Mittelpunkt. ‚Lebensmittelverschwendung‘ ist das diesjährige Schwerpunktthema. Ziel der trimedialen ORF-Schwerpunktwoche ist es, das Publikum für das Thema zu sensibilisieren und Bewusstsein zu schaffen, wie man im Alltag achtsam mit Ressourcen umgehen kann.“

DI Dr. Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von MUTTER ERDE: „Rund ein Drittel der Lebensmittel oder 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr werden weltweit entlang der Wertschöpfungskette weggeworfen. Legt man die EU-Schätzung von 180 Kilogramm pro Einwohner/in und Jahr auf Österreich um, so sind das 150 vollbeladene Sattelschlepper voll Lebensmittel, die verloren gehen – jeden Tag. Das hat massive Auswirkungen auf die Umwelt. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen und Wege aufzuzeigen, wie wir gemeinsam dieses Problem in den Griff bekommen können, widmet sich MUTTER ERDE heuer diesem wichtigen Umweltthema.“

Mag. Alexander Egit, Vorstand von MUTTER ERDE und Greenpeace-Geschäftsführer: „Auch die Umweltschutzorganisationen werden die ORF-Schwerpunktwoche zum Thema Lebensmittelverschwendung begleiten, um möglichst viele Menschen zu motivieren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang dem ORF, dessen Programme im Rahmen der Schwerpunktwoche wieder die mediale Plattform für den MUTTER ERDE-Schwerpunkt bieten. Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000 setzen sich für das UN-Ziel einer Halbierung des Lebensmittelmülls bis 2030 ein.“

ORF-Schwerpunktwoche zum Thema „Lebensmittelverschwendung“

Im Rahmen der Initiative präsentiert der ORF zwischen Donnerstag, dem 7. April, und Freitag, dem 15. April 2016, in allen seinen Medien eine Schwerpunktwoche zum Thema „Lebensmittelverschwendung“: Den Anfang macht die „Am Schauplatz“-Reportage „Nicht gut genug“ (7. April). Sie befasst sich mit der Entsorgung Tausender Tonnen hygienisch einwandfreier Lebensmittel wie Obst und Gemüse, die nur deshalb im Müll landen, weil sie angeblich den von den Konsumentinnen und Konsumenten geforderten „Schönheitskriterien“ nicht entsprechen. Im Rahmen von „dok.film“ steht der österreichische Dokumentarfilm „Wastecooking – Kochen statt Verschwenden“ (10. April) auf dem Programm. Mehr zum Thema Lebensmittelverschwendung bieten außerdem die „kreuz und quer“-Dokumentation „Essen retten“ (12. April), die „WELTjournal“- bzw. „WELTjournal +“-Reportagen „Essen für die Zukunft“ und „Verschwendung – Essen für den Müll“, ein „Erlebnis Österreich“ über „Die Wiener Tafel – Freiwillige im Einsatz zur Rettung von Lebensmitteln“ (10. April), ein „Österreich-Bild“ über „Die neue Alpinküche – fair, kreativ, regional und nachhaltig“ (17. April), das ORF-Kinderprogramm „Hallo okidoki“, die Magazine „Bewusst gesund“ und „Zurück zur Natur“ (beide am 10. April), die „heute“-Familie und das ORF-Frühfernsehen „Guten Morgen Österreich“ (11. April).

Den Abschluss der Aktionswoche in „heute konkret“ bildet am 15. April der Auftakt zu einer großen ORF-Aktion, die die „heute konkret“-Zuschauerinnen und -Zuschauer ein Jahr lang – bis Juni 2017 – begleiten wird: das „Essperiment“. Die Redaktion sucht Haushalte in ganz Österreich, die bei einem Contest der besonderen Art mitmachen möchten: Menschen, die ihre Ernährung komplett auf regionale Produkte umstellen.
Hitradio Ö3 wird schon in der Karwoche eine Erfolgsgeschichte im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung hörbar machen: Die Team Österreich Tafel ist eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel, entlastet mit Überschussware Woche für Woche das angespannte Haushaltsbudget von Familien in Notlagen, wird zum Ort besonderer Begegnungen, funktioniert durch ehrenamtliche Hilfe und ist zumindest ein großer Tropfen auf den heißen Stein des Wahnsinns der alltäglichen Lebensmittelverschwendung. Die gemeinsame Initiative von Hitradio Ö3 und Rotem Kreuz hat bisher schon 12 Millionen Kilogramm noch gute, aber nicht mehr verkaufbare Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt – und jede Woche werden es mehr.
Ö1 berichtet u.a. über das Projekt „Kochen für die Gruft“ in „Erfüllte Zeit“ (10. April), „Leben auf fremde Kosten – Offene Rechnungen der Globalisierung“ ist Thema eines „Radiokollegs“ von 11. bis 14. April. Die „Dimensionen“ (11. April) dokumentieren, mit welchen Ideen Food-Waste reduziert werden soll, „Praxis – Religion und Gesellschaft“ (13. April) ist mit dem Canisibus unterwegs und „Moment – Kulinarium“ (15. April) präsentiert unter dem Titel „Restlessen“ Köstlichkeiten aus Übriggebliebenem. Lebensmittelverschwendung im Haushalt ist zentrales Thema für FM4. So bringt die „FM4 Morning Show“ eine Serie über die Haltbarkeit von Lebensmitteln (9. bis 15. April) und „FM4 Auf Laut“ (12. April) diskutiert mit den Hörerinnen und Hörern über Foodsharing. „FM4 Reality Check“ (9. April) geht in einem Special zu „Efficient Eating“ u. a. der Frage nach, welche Möglichkeiten es für den Handel gibt, „ungeeignete“ Lebensmittel wie eingedellte Äpfel oder gekrümmte Karotten der Verwertungskette zuzuführen, statt sie einfach zu vernichten.
ORF III widmet dem „Mutter Erde“-Schwerpunkt am 18. April einen Thementag. Auch die ORF-Landesstudios nehmen sich des Themas Lebensmittelverschwendung an. Neben aktueller Berichterstattung des ORF.at-Netzwerks bieten die Website muttererde.ORF.at und der ORF TELETEXT ein begleitendes Serviceangebot zur ORF-Aktionswoche mit einem Überblick über die Sendungen und deren Inhalte. Auf der Videoplattform ORF-TVthek werden zahlreiche Sendungen der Aktionswoche als Live-Stream gezeigt, darüber hinaus fasst ein Video-on-Demand-Themenschwerpunkt die vielfältigen TV-Programmelemente zusammen. Die „ORF nachlese“ widmet sich in der April- und Mai-Ausgabe dem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Die Initiative MUTTER ERDE wurde 2014 vom ORF und den führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen Österreichs ins Leben gerufen. Sie wird vom Verein „Umweltinitiative Wir für die Welt“ getragen, das sind der ORF, Greenpeace, GLOBAL 2000, WWF, Naturfreunde, VCÖ, Alpenverein, Naturschutzbund und Birdlife. Gemeinsames Ziel ist es, Nachhaltigkeit zum Thema zu machen, zu informieren und Spenden für Umweltschutzprojekte zu sammeln.

Aktuelle Informationen zu den im Rahmen des MUTTER ERDE-Schwerpunkts stattfindenden Aktivitäten und eine umfassende Lebensmitteldatenbank mit Tipps zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln finden sich unter www.muttererde.at

Wie bereits 2015 wird MUTTER ERDE von der Kronen Zeitung, easybank und Tchibo/Eduscho unterstützt. MUTTER ERDE dankt allen Partnern! Für die Initiative und damit Projekte im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung kann über das Spendenkonto bei der easybank, dem Bankpartner von MUTTER ERDE, gespendet werden: IBAN:
AT86 1420 0200 1200 0007. MUTTER ERDE ist Trägerin des Spendengütesiegels, alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Mehr Informationen unter www.muttererde.at

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