Meinl-Reisinger/NEOS: Maulkorb für Schulen unerträglich

Probleme an den Schulen müssen schleunigst angegangen werden

Wien (OTS) - „So wird in Österreich mit Experten und kritischen Stimmen umgegangen: Der Flächenbrand an den Wiener Schulen ist seit Jahren offensichtlich, doch wenn eine betroffene Direktorin die Probleme anspricht, versucht die Bildungsministerin, den Deckel draufzuhalten. Das ist unerträglich“, erklärt NEOS Wien Klubchefin Beate Meinl-Reisinger angesichts des heutigen Artikels im Kurier zum „Maulkorb-Erlass“ gegen eine Wiener NMS-Direktorin.

„Es muss möglich sein, über die Probleme zu sprechen, ohne dass ein Zeitungsinterview zum Hochverrat erklärt wird. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen wissen selbst am besten, was am Standort gebraucht wird und wie die vorhandenen Ressourcen am sinnvollsten eingesetzt werden könnten. Die Politik sollte daher ihre Vorschläge ernstnehmen und die Schulautonomie fördern, anstatt Redeverbote zu erteilen“, betont Meinl-Reisinger.

„Die Folgen der Flüchtlingskrise werden die Wiener Pädagoginnen und Pädagogen, die angesichts der Umstände wirklich Erstaunliches leisten, in den nächsten Jahren noch weiter unter Druck setzen. Wir brauchen dringend mehr Mittel an den Wiener Schulen, eine Qualitätsoffensive an den Kindergärten und eine echte Schulautonomie. Wir müssen die Probleme mit Mut angehen, sonst entlassen wir eine verlorene Generation nach der anderen aus den Wiener Schulen“, schließt Meinl-Reisinger.

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