Nepp zu GBV: Sinkende Bauleistung zeigt Reformbedarf in Wien und bei den Genossenschaften

Günstlingswirtschaft, Asylwelle und politisierte Genossenschaften bilden ein Bermudadreieck des Wiener Wohnbaus

Wien (OTS) - Heute lud der GBV zu seiner Jahrespressekonferenz. Die präsentierten Zahlen geben Grund zur Sorge. „Wir haben es mit einem umfassenden Systemversagen zu tun. Sowohl die Stadt Wien als auch namhafte gemeinnützige Bauträger haben den Wohnungsmarkt in die Krise geführt“, fordert der FPÖ-Klubobmann im Wiener Rathaus, Dominik Nepp, umfassende Reformen.

Die Wohnkosten steigen und steigen durch die drastisch eingebrochene Bauleistung der Genossenschaften wie auch durch die Stadt Wien. „Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden. Günstlingswirtschaft, Asylwelle und politisierte Genossenschaften bilden ein Bermudadreieck des Wiener Wohnbaus“, kritisiert Nepp die Verflechtungen zwischen gemeinnützigen Bauträgern und Sozialdemokratie. „Wenn von langen Vormerklisten gesprochen wird, sollte nicht vergessen werden, dass Karl Wurm als Geschäftsführer gleich mehrere Wohnungen aus dem Umfeld seines Unternehmens gekauft hat“, kreidet Nepp dem GBV-Obmann diese legale aber illegitime Vorgehensweise an.

Der aktuelle Skandal rund um die sozialdemokratisch dominierte Sozialbau AG müsse politisch aufgearbeitet werden. „Wohnbaustadtrat Ludwig werden wir hier nicht aus seiner Verantwortung entlassen. Diese Vorkommnisse müssen rechtlich und politisch ausgeleuchtet werden“, kündigt Nepp Initiativen im Rathaus an.

Zudem wird sich mit Gagenkaisern vom Schlage eines Herbert Ludl und Immobiliensammlern wie Karl Wurm die gegenwärtige Wohnungskrise nicht lösen lassen. Dazu braucht es verlässliche Partner. Dementsprechend fordert Nepp personelle Erneuerungen im GBV. (Schluss)

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