ÖH Innsbruck: Benjamin Walch zum neuen Vorsitzenden gewählt!

Vorsitzender tritt gegen die Auslagerung von Uni-Lehrgängen und für einen drastischen Kurswechsel der Innsbrucker Stadtregierung ein

Innsbruck (OTS) - In der ersten ordentlichen Sitzung der Universitätsvertretung im Sommersemester 2016 wurde ein neues Vorsitzteam der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Innsbruck (ÖH) gewählt. Die rund 28.000 Studierenden der Leopold-Franzens-Universität (LFUI) erhalten somit ein neues Führungsteam in ihrer Interessensvertretung.

Vorsitzender wurde der 24-jährige Wirtschaftsstudent Benjamin Walch (AktionsGemeinschaft) aus Reutte. Während die 22-jährige Wirtschaftsrecht-Studentin Maria Linsinger (AktionsGemeinschaft) aus Salzburg unverändert 1. stellvertretende Vorsitzende bleibt, komplettiert das Team der 20-jährige Jus-Student Dominik Berger (AktionsGemeinschaft), welcher aus Kufstein stammt.

„Ich fasse das heutige Votum und somit die Wahl zum Vorsitzenden der ÖH Innsbruck als großen Vertrauensvorschuss auf. Jetzt gilt es keine Zeit zu verlieren und die Problemfelder in Angriff zu nehmen“, blickt Walch motiviert auf die kommenden Aufgaben.

Auf die politischen Geschehnisse der letzten Wochen geht der neue ÖH Chef wie folgt ein:„Unüberlegte Vorstöße, wie die Auslagerung von gesamten Universitätslehrgängen an Fachhochschulen, gilt es strikt abzulehnen. Im Gegenzug fordere ich von unserem BMWFW ein klares Bekenntnis zu unseren Universitäten und zu deren Autonomie ein. Mit unserem frisch gewählten Rektorat und insbesondere unserem neuen Vizerektor für Lehre und Studierende, Bernhard Fügenschuh, haben wir eine großartige Chance, künftig mit Vehemenz an der Studierendenfreundlichkeit unserer Alma Mater zu arbeiten.“

Heftige Kritik richtet Walch auch an die Innsbrucker Stadtregierung:
„Bürgermeisterin Oppitz-Plörer vergisst nach wie vor, dass wir Studierende für Innsbruck von größter Bedeutung sind. Anstatt uns zu entlasten, werden wir massiv belastet. Horrende Mietpreise, unverschämte IVB-Preise und stiefmütterliche Behandlung deuten darauf hin, dass wir von der Bürgermeisterin mehr als Cash-Cow, denn als Teil der Stadtbevölkerung gesehen werden. Wir fordern deshalb einen Kurswechsel und neuen Gestaltungsspielraum für die rund 28.000 Studierenden an der LFUI.“

„Abschließend möchte ich mich noch bei meinem Vorgänger, Korbinian Kasinger, für seinen unermüdlichen Einsatz für die Studierenden der LFUI bedanken“, so Walch.

Die AktionsGemeinschaft Innsbruck stellt seit 2007 den Vorsitz der ÖH Innsbruck und ist mit 11 von 19 Mandaten die stärkste Fraktion innerhalb der Universitätsvertretung.

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