Christian Ragger: Kärnten braucht sofort Gehaltspyramide!

Kein Dienstnehmer in der Zuständigkeit des Landes darf mehr verdienen als der Landeshauptmann

Klagenfurt (OTS) - "Dieser Bericht des Landesrechnungshofes muss sofort Konsequenzen. Es ist unhaltbar, dass leitende Mitarbeiter von landeseigenen Unternehmen mehr verdienen als der Landeshauptmann“. So reagiert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger auf die Kritik des Rechnungshofes an dem Wildwuchs bei den Bezügen von Managern ausgegliederter Landeseinrichtungen. Laut Ragger sollte sofort eine Gehaltspyramide festgelegt werden, die Obergrenzen für die Leitungsorgane festlegt. „Keiner soll mehr verdienen als der Landeshauptmann. Für die jeweiligen Unternehmen, wie z.B. Kabeg, KWF, LIG, Gesundheitsfonds etc. sollte je nach wirtschaftlicher Bedeutung und Verantwortung ein zulässiger Prozentsatz davon fixiert werden“, schlägt Ragger vor.
Er wundert sich darüber, dass die zuständige Referentin LhStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut in ihrer dreijährigen Amtszeit der Landesregierung noch keinen Vorschlag vorgelegt hat, obwohl ihr dies angeblich ein dringendes Anliegen sei. „Niemand sollte sich hier auf die alte Regierung ausreden. In den vergangenen drei Jahren hätte die rot-grün-schwarze Koalition längst etwas tun können. Sie hat im Gegenteil einen Vorstand bei der Kabeg eingesetzt, der mehr kassiert als der Landeshauptmann. Sie hat Verträge verlängert. Und sie hat weitere Ausgliederungen mit Luxusgehältern vorgenommen, wie z.B. den Gesundheitsfonds mit der Zielsteuerungskommission, die dem Bürger überhaupt nichts bringen und nur neue Kosten verursachen. Die SPÖ will jetzt zusätzlich sogar eine Zielsteuerungskommission für Soziales mit teuren Geschäftsführern einrichten“, ärgert sich Ragger.

Dem Rechnungshof könne man nur zustimmen, wenn er die traurige Tatsache rügt, dass bei der Kabeg gleich zwei Manager mehr Gehalt erhalten als der Landeshauptmann. Dies obwohl diese Organe kein wirtschaftliches Risiko trügen, weil den jährlichen Betriebsabgang ohnehin das Land trägt. „Diese Missstände müssen wir rasch beheben. Da reicht nicht die Einführung einer Vertragsschablone, sondern wir brauchen eine verbindliche Gehaltspyramide mit Obergrenzen für jedes ausgegliederte Unternehmen“, verlangt Ragger abschließend.

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