Weltnachrichten: Humanitäre Hilfe im Wandel

Kilian Kleinschmidt, ehemaliger Entwicklungshelfer, und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kommen in den neuen „Weltnachrichten“, dem Magazin der ADA, zu Wort.

Wien (OTS) - „Kriegsparteien und Regierungen in fragilen Staaten haben oft wenig Respekt vor Hilfsorganisationen. Deren Arbeit wird immer gefährlicher, der Zugang zu den Betroffenen immer komplizierter“, erklärt Kilian Kleinschmidt, ehemaliger Entwicklungshelfer und Krisenmanager, in der aktuellen Ausgabe der „Weltnachrichten“, dem Magazin der Austrian Development Agency (ADA).

Humanitäre Hilfe: Innovationen und neue Technologien gefragt

Humanitäre Hilfe brauche daher neben genug finanziellen Mitteln vor allem innovative Ideen und neue Technologien. Lösungen könnten durch Open Source-Vernetzung vermittelt und die Umsetzung vor Ort sichergestellt werden. 3D-Technologie zum Beispiel helfe, Gebrauchsgegenstände, Ersatzteile oder Prothesen günstig und schnell zu produzieren, erklärt Kleinschmidt.

Wie genau funktioniert Hilfe im Katastrophenfall international? Wie in Österreich? Ist Nahrungsmittelhilfe noch sinnvoll? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Weltnachrichten 1/2016, diesmal zum Thema humanitäre Hilfe.

SDGs: Ban Ki-moon sieht Österreich auf richtigem Kurs

Im September 2015 beschlossen die Vereinten Nationen die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). Nun geht es darum, die neuen globalen Ziele in die nationalen Strategien und Programme zu integrieren und sicherzustellen, dass die Gesetzgebungen und Institutionen deren Umsetzung ganzheitlich unterstützen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sieht Österreich hier auf dem richtigen Kurs: „Österreichs Ansatz könnte sehr lehrreich sein“, betont er in der aktuellen Ausgabe der „Weltnachrichten“.

Weitere Themen der Weltnachrichten 1/2016

  • MITMACHEN! Was Länder und Gemeinden in Sachen Nachhaltigkeit leisten.
  • Alte Traditionen in neuen Gerichtshöfen: Der bhutanische Richter Lobzang Rinzin Yargay über Österreichs Unterstützung beim Aufbau eines modernen Rechts- und Justizsystems in Bhutan
  • Unterwegs im Südkaukasus: Bio-Anbau in Armenien

Die „Weltnachrichten“ berichten vierteljährlich über aktuelle Themen der Entwicklungszusammenarbeit in Österreich und weltweit. Herausgeber ist die Austrian Development Agency.

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Armut reduzieren, Frieden fördern und Umwelt schützen – das sind die drei großen Anliegen der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Rund 600 Projekte und Programme sowie mehr als 100 Millionen Euro werden jährlich umgesetzt. Gemeinsam mit Partnerländern, öffentlichen Einrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen arbeitet die ADA für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika, Asien, Südost- und Osteuropa sowie in der Karibik.

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