Grüne begrüßen Entwurf zum Basiskonto

Aslan: Ein Wermutstropfen bleibt aber die Kostenpflicht für das Zahlungskonto

Wien (OTS) - „Ab jetzt hat jede/r ein Recht auf ein eigenes Konto“ freut sich die Grüne KonsumentInnenschutzsprecherIn Berîvan Aslan über den Entwurf zum Verbraucherzahlungskontogesetz der heute im Ministerrat verabschiedet wurde. „ Damit kommt die Regierung einer langjährigen Forderung der Grünen nach. Ein Wermutstropfen ist aber sicherlich, dass das Konto nicht kostenlos sein wird.“

„Mit dem Gesetz soll der Zugang zu einem Zahlungskonto für sozial oder wirtschaftlich besonders schutzbedürftige VerbraucherInnen verbessert werden. Ausschlaggebend für die Reform war eine entsprechende Richtlinie der EU-Kommission, nachdem zuvor in Österreich Politik und Banken das allgemeine Recht auf ein Zahlungskonto blockiert hatten“, betont Aslan.

Die Regierungsvorlage zur Umsetzung der Basiskontorichtlinie sieht vor, dass Verbraucher für das Konto mit grundlegender Zahlungsfunktion bis zu achtzig Euro pro Jahr bezahlen müssen. Zum Vergleich dazu betragen die durchschnittlichen jährlichen Kosten für ein Gehaltskonto mit Pauschalverrechnung in Österreich derzeit etwa neunzig Euro. „Sozial oder wirtschaftlich besonders schutzbedürftige VerbraucherInnen sollen zwar bloß vierzig Euro pro Jahr bezahlen müssen, angesichts des Umstands, dass Onlinebanken in Österreich ihre Konten mittlerweile gratis anbieten, scheinen allerdings selbst die 40 Euro noch relativ hoch gegriffen, zumal der Leistungsumfang beim Basiskonto jedenfalls geringer ausfallen soll“, schließt Aslan.

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