NEOS: Die Kriterien für Abschlussarbeiten müssen vorab klar definiert werden

Claudia Gamon: "Das Verwaltungsgerichtsurteil zur Beurteilung von Diplomarbeiten ist zu respektieren"

Wien (OTS) - „Die Ziele der jeweiligen Diplom- bzw. Masterarbeit müssen vorab zwischen Betreuer_in und Studierendem klar definiert sein. Damit gelten natürlich jene klaren Anforderungen, denen wissenschaftliche Arbeiten unterliegen. So wird eine Negativbeurteilung sehr unwahrscheinlich“, erklärt NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon im Zuge des heutigen Urteils des Verwaltungsgerichtshofs. Dieser hat entschieden, dass gegen eine wissenschaftliche Abschlussarbeit, die mit "Nicht Genügend" beurteilt wird, keine Rechtsmittel möglich sind.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Beurteilung von Prüfungen wegen schwerer Mängel beeinsprucht werden kann. Das gelte aber nicht für wissenschaftliche Arbeiten, so der Verwaltungsgerichtshof. Dabei wird auf § 79 Abs. 1 des Universitätsgesetzes 2002 (UG 2002) verwiesen. „Man muss sich nun genau ansehen, wie viele Studierende von solchen Negativbeurteilungen bei Abschlussarbeiten betroffen sind. Auch die Möglichkeit der Einholung einer zweiten Meinung im Streitfall ist diesbezüglich vorstellbar. Jedenfalls werden wir prüfen, ob es hier Nachbesserungsbedarf beim Universitätsgesetz gibt“, führt Gamon abschließend aus.

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