ORF-Premiere für Uli Brées ORF/ARD-Komödie „Pokerface – Oma zockt sie alle ab“

Mit u. a. Froboess, Fischer und Hatzl am 16. März in ORF 2

Wien (OTS) - Von Wiens Vorstadt mitten nach Graz. Drehbuchautor Uli Brée, der das sündige TV-Quintett um Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll und Adina Vetter seit 14. März (jeweils Montag um 20.15 Uhr in ORF eins) in zehn neue Abenteuer schickt, erzählt am Mittwoch, dem 16. März, um 20.15 Uhr in ORF 2 (Hörfilm) noch eine ganz andere Geschichte zwischen Lüge und Wahrheit: „Oma zockt sie alle ab“ heißt es, wenn Cornelia Froboess in der gleichnamigen ORF/ARD-Komödie ihr „Pokerface“ aufsetzt. Denn um sich und ihre Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, nimmt die unbedarfte Spielerin an illegalen Pokerturnieren teil und macht dabei auch noch eine ganz unerwartete Bekanntschaft. Nachhilfe im Bluffen bekommt Froboess nämlich von Karl Fischer. In weiteren Rollen des in Graz und Umgebung gedrehten 90-Minüters spielen u. a. Werner Prinz, Simon Hatzl, Sabine Waibel, Georg Friedrich, Paul Matic und Xaver Hutter. Regie führte Erhard Riedlsperger, der zuletzt auch für den ORF/ZDF-Publikumserfolg „Die Toten von Salzburg“ verantwortlich zeichnete.

Drehbuchautor Uli Brée: „Es ist nie zu spät“

Wie es zu dieser Geschichte kam? „Eine gute Freundin von mir spielt Poker“, so Drehbuchautor Uli Brée. „Und sie ist ein großer ,Tatort‘-Fan. Also erschien es ihr, bei einem guten Essen, sinnvoll, mir doch einzureden, dass Pokern ein perfektes Thema für einen ,Tatort‘ wäre. Mir wiederum erschien die Idee, eine Komödie rund ums Pokern zu erzählen, viel reizvoller. Also überlegte ich mir, wer wohl am wenigsten mit Pokern zu tun haben könnte. So kam ich auf eine Oma. Dann benötigt ein geübter Autor natürlich noch ein großes Problem, das seine Oma dazu zwingt, zu pokern. Und was ist einer Oma im klassischen Sinne das Wichtigste? Ihre Familie. Und so entstand „Pokerface“: Eine einfache Frau, der nie jemand in der Familie zugehört hat, auf deren Rat ihr sturer und ignoranter Ehemann keinen Wert legt. Genau diese Frau rettet schließlich die Familie vor der Spielsucht des Schwiegersohns. Aber damit nicht genug! Natürlich spielt unsere Geschichte nicht einfach nur in einem klassischen Casino. Wenn, dann muss sich unsere unbescholtene Seniorin schon in die Unterwelt begeben und dort auf Individuen stoßen, die kein Mitleid mit braven Hausfrauen jenseits der 60 haben. Aber wenn sich dann auf einmal so ein hartgesottener Türsteher in sie verliebt, spätestens dann berührt unsere Geschichte rund um unsere beiden wunderbaren Hauptdarsteller.“

Und Brée weiter: „,Pokerface‘ ist ein Film über Loslösung, ein Film darüber, dass es nie zu spät ist, ein neues Leben zu beginnen, ein Film über eine ungewöhnliche Liebe, ein Film über Abschied, über Mut und darüber, dass wir unsere Mitmenschen nicht so schnell unterschätzen sollten. Die Geschichte über eine alte Frau, die sich selber rettet, indem sie über sich hinauswächst. ,Es ist nie zu spät‘ wäre wohl auch ein schöner Titel für unsere Geschichte.“

Mehr zum Inhalt

Rosas (Cornelia Froboess) heile Welt gerät ins Schwanken, als sie erfährt, dass ihr Schwiegersohn Udo (Simon Hatzl) schwer verschuldet ist. Heimlich verfolgt sie ihn und entdeckt, dass er im Hinterzimmer eines übel beleumundeten Caféhauses versucht, beim illegalen Pokern wieder an Geld zu kommen. Rosas Mann (Werner Prinz) glaubt ihr nicht, also muss Rosa auf eigene Faust versuchen, die Familie und ihr Haus, das schon an die Kinder überschrieben ist, zu retten. Dabei lernt sie Charly (Karl Fischer) kennen, der in besagtem Caféhaus arbeitet und nach anfänglichen Schwierigkeiten bereit ist, Rosa auf ungewöhnliche Weise zu helfen.

„Pokerface – Oma zockt sie alle ab“ ist eine Koproduktion des ORF und der ARD/Degeto, hergestellt von MR-Film, mit Unterstützung von Cinestyria und Stadt Graz.

„Pokerface – Oma zockt sie alle ab“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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