AK an Regierung: „Die Tür kurz vorm Ziel nicht zuschlagen!“

Der Entwurf für das Kinderbetreuungsgeld bringt wichtige Verbesserungen

Wien (OTS) - Die AK appelliert an die Regierung beim Kinderbetreuungsgeld weiter zu verhandeln: „Man sollte die Tür so kurz vor dem Ziel nicht zuschlagen“, so Alice Kundtner, AK Bereichsleiterin für Sozialpolitik. Der Entwurf bringt wichtige Verbesserungen: Die gleiche Summe für alle, egal ob jemand kurz oder länger Kinderbetreuungsgeld bezieht. Und einen Partnerschaftsbonus, wenn die Babypause ausgewogen aufgeteilt wird.

Es sind aus AK Sicht noch einige Verbesserungen notwendig: Warum der Papamonat als Vorgriff auf das Kinderbetreuungsgeld nicht genauso mit einer Sozialversicherung verbunden sein soll, einem Rechtsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber und einem Kündigungsschutz, ist einfach unverständlich. Ein längerer Krankenstand sollte außerdem nicht zum Verlust des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes führen. „All das sind Verbesserungen im Sinne der Familien, die sachlich begründet sind“, so Kundtner.

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