Internationale Übung

Österreich ist für den radiologischen Ernstfall gerüstet

Wien (OTS) - Österreich verfolgt seit über 40 Jahren eine Politik gegen die Nutzung von Kernenergie und engagiert sich konsequent für eine Verbesserung der nuklearen Sicherheit. Auch wenn es gelingt, das Risiko eines KKW-Unfalles zu verringern, müssen die österreichischen Behörden auf den Ernstfall vorbereitet sein.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat die Aufgabe, die österreichische Bevölkerung bei einem radiologischen Notfall zu schützen und zu informieren. Die enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Bundes- und Länderbehörden in Österreich sowie im Fall grenzüberschreitender Ereignisse mit den Nachbarstaaten spielt in einem effektiven Notfallmanagement eine wichtige Rolle. Österreich hat mit allen Nachbarstaaten, die Kernkraftwerke betreiben, bilaterale Abkommen abgeschlossen, die Informationsaustausch und Kooperation sowie gemeinsame Übungen vorsehen.

An der Übung werden sich Slowenien als fiktives Unfallland, Kroatien, Italien, Ungarn und Österreich beteiligen. In dieser länderübergreifenden behördeninternen Strahlenschutzübung werden die Informations- und Meldewege, Kommunikationsabläufe und Simulationen geübt.

In Österreich ist folgendes geplant:

Teil 1: Mittwoch, 16. März 2016

Notfallmanagement auf Bundes- und Landesebene sowie internationale Kommunikationswege und -abläufe sowie internationale Zusammenarbeit

Teil 2: Donnerstag, 17. März 2016

Zusammentreten des Koordinationsausschusses des Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagements

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Natascha Unger
+43 1 71100 - DW 6963
natascha.unger@bmlfuw.gv.at
http://bmlfuw.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0001