NEOS: Zeitfenster durch angedachte Verschiebung der neuen Oberstufe muss genutzt werden

Matthias Strolz: „Die neue Oberstufe ist ein schlecht aufgesetztes Reformprojekt der Regierung - Bedenken der Betroffenen werden endlich ernst genommen“

Wien (OTS) - NEOS-Bildungssprecher Matthias Strolz zeigt sich angesichts der angedachten Verschiebung der verpflichtenden Einführung der "Neuen Oberstufe" an den Gymnasien wenig überrascht:
„Wir haben es hier erneut mit einem schlecht aufgesetzten Reformprojekt der Regierung zu tun. Weder Betroffene noch Stakeholder waren ausreichend in Planung und Umsetzung eingebunden. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Ministerin nun auf die Bremse steigen muss.“

Bereits im Jänner - bei dem durch NEOS veranstalteten "Barcamp Bildung" im Parlament - habe sich die Verunsicherung der Schulpartner deutlich gezeigt. Betroffene Eltern, Lehrer_innen und Schüler_innen haben dabei offene Fragen und den Informationsmangel im Kontext der neuen Oberstufe diskutiert. „Wir haben daraufhin eine Anfrage an die Ministerin bezüglich der Umsetzung der neuen Oberstufe formuliert. Es ist erschreckend, wie schlecht der Informationsfluss von Seiten des Ministeriums funktioniert. So ist beispielsweise an vielen Schulen bis heute unklar, wie die flächendeckende Einführung der neuen Oberstufe überhaupt konkret ablaufen soll“, erläutert Strolz.

Erfreulich sei nun, dass die Bedenken der Betroffenen in diesem Fall endlich ernst genommen werden. Strolz mahnt hier konkrete und transparente Schritte ein: „Im Unterschied zu Projekten wie der Zentralmatura oder auch der Bildungsreform werden nun wenigstens die Vorbehalte der Schulpartner gehört und ernst genommen. Ich begrüße daher die geplante Verschiebung der Neuen Oberstufe an den Gymnasien. Das dadurch gewonnene Zeitfenster muss unbedingt genutzt werden.“ NEOS fordert die Bildungsministerin auf, einen detaillierten Projektplan vorzulegen, wie die Schulpartner in den kommenden Jahren bei der Implementierung der neuen Oberstufe eingebunden werden sollen. „NEOS ist jedenfalls als konstruktive Partner in diesem Umsetzungsprojekt für eine Zusammenarbeit bereit. Die Ministerin ist zum wiederholten Male eingeladen, das Potenzial der Parlamentsparteien abzurufen und einzubinden“, so Strolz abschließend.

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