FPÖ-Bösch: Doskozil ist aufgefordert, ausreichend Mittel für das Österreichische Bundesheer zu erkämpfen

Kein Abbau militärischer Strukturen im Westen Österreichs

Wien (OTS) - Nach dem einstimmigen Votum des Nationalrats im vergangenen November, den Zerstörungskurs gegen das Bundesheer auszusetzen, forderte der freiheitliche Wehrsprecher und Obmann des Landesverteidigungsausschusses NAbg. Dr. Reinhard E. Bösch nun Verteidigungsminister Doskozil auf, in den Verhandlungen mit Finanzminister Schelling dafür zu sorgen, dass das Österreichische Bundesheer für seinen Wiederaufbau ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt bekommt.

"Der Erhalt der Sicherheitsstrukturen im besonderen im Westen Österreichs ist immens wichtig für die Reaktionsfähigkeit im Katastrophenfall. Der Hubschrauberstützpunkt in Vomp ist hier ebenso zu nennen wie die 1. Kompanie des Jägerbataillons 23 in Bludesch", so der Vorarlberger Abgeordnete Bösch.

"Ebenso wichtig für die Außendarstellung des Bundesheeres ist auch der Erhalt der Militärmusikkapellen. Auch hier müssen die Einsparungen zurückgenommen werden", so Bösch weiter.

Zudem fordert Bösch die Landesregierungen von Tirol und Vorarlberg auf, eine gemeinsame Allianz zur Erhaltung aller Einheiten und Standorte des Bundesheeres im Westen Österreichs zu bilden und entsprechend auf die Bundesregierung einzuwirken.

„Nach dem einstimmigen Beschluss des Nationalrates müssen sowohl ÖVP als auch SPÖ umdenken und den Wiederaufbau des Österreichischen Bundesheeres, vor allem zur Sicherung der Staatsgrenzen, zügig vorantreiben“, so Bösch.

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