Interparlamentarische Union: Demokratie braucht Stimme der Jugend

Österreichische Abgeordnete bei IPU-Treffen und Young Parliamentarians Conference in Sambia

Wien (PK) - Demokratie soll für junge Menschen wieder attraktiver sein - das ist das Motto des bevorstehenden Treffens der Interparlamentarischen Union in Sambia. Vom 19. bis zum 23. März werden ParlamentarierInnen aus den IPU-Mitgliedsstaaten in der sambesischen Hauptstadt Lusaka Möglichkeiten einer Modernisierung demokratischer Abläufe diskutieren, um dem weltweit schwindenden Politikinteresse der Jugend beizukommen. Für Österreich nehmen die Klubobmänner Andreas Schieder (S) und Reinhold Lopatka (V) sowie die Abgeordneten Andreas Karlsböck (F) und Gabriela Moser (G) an der Konferenz teil.

Als Beispiel erfolgreicher Demokratievermittlung wird Österreich die Demokratiewerkstatt des Parlaments präsentieren, die 2007 im Zuge der Wahlaltersenkung auf 16 Jahre gegründet wurde. Diese Einrichtung zeigt, wie Kindern und Jugendlichen altersgerecht demokratische Werte und Vorgänge nähergebracht werden, um die Teilnahme junger Generationen am politischen Leben zu fördern. Weitere Themen des IPU-Treffens sind unter anderem Maßnahmen gegen Zwangsheirat, die Stärkung von Frauen in der Politik, die Verantwortung der Parlamente im Klima- und Umweltschutz, sowie ihre rechtsstaatliche Positionierung in der Gesellschaft. Erklärungen plant die IPU zum gemeinsamen Kampf gegen Terrorismus und zum Schutz des kulturellen Welterbes. Über Twitter #IPU134 werden die Diskussionen öffentlich sein.

Kurz vor der allgemeinen IPU-Konferenz lädt Sambia von 16. bis 17. März zur Global Conference of Young Parliamentarians. Hauptziel der jungen ParlamentarierInnen ist, mit ihrer Stimme aktiv auf die Umsetzung der 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenen globalen Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) bis 2030 hinzuwirken. Diskutiert wird die maßgebliche Rolle junger Menschen, einen gleichberechtigten Nutzen der Entwicklungsziele auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene für alle gesellschaftlichen Gruppen sicherzustellen. Das österreichische Parlament ist bei der IPU-Jugendkonferenz durch die Abgeordneten Philipp Schrangl (F) und Julian Schmid (G) vertreten.

Die Interparlamentarische Union (IPU) wurde im Jahre 1889 gegründet und ist mit aktuell 167 Mitgliedsstaaten ein weltweites Forum für parlamentarischen Dialog. Bei regelmäßigen Treffen unterstützt die IPU den Erfahrungsaustausch zwischen Parlamenten und ParlamentarierInnen aller Länder, um so zur Lösung globaler Probleme beizutragen. (Schluss) red

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