Gudenus: Gold-Baugrube Krankenhaus Nord

Versagen der Stadtregierung von Beginn an

Wien (OTS) - 1,09 Milliarden Euro soll der Bau des Krankenhauses Nord verschlingen. Zu vermuten steht jedoch, dass die Kosten weiter steigen werden. Auch unklar – bei allen verzweifelten Dementis der Wiener Stadtregierung und des KAV – ist der tatsächliche Fertigstellungs- bzw. Eröffnungstermin. „Das KH Nord ist ein Millionengrab, bei dem von Baubeginn an gepfuscht wurde“, kritisiert der FPÖ-Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus. „Anstatt Klartext zu reden und die Kosten offen auf den Tisch zu legen, wird verschleiert und vertuscht – das ist ein Skandal!“

Wie nun bekannt wurde, hat man das Baustellenmanagement heimlich, still und leise ausgetauscht – ob sich die Situation dadurch verbessern wird, ist jedoch zu bezweifeln. Allein die Beschwichtigungsversuche betreff potentieller Störungen bei hoch sensiblen Geräten wie dem CT und der Magnetresonanz durch Strahlung von U- oder Eisenbahnen, lassen befürchten, dass es auch hier zu Problemen kommen wird. „Allein die Tatsache, dass Behandlungsräume, in denen diese Geräte stehen werden, zusätzlich mit Blei ausgekleidet werden müssen und dadurch wieder zusätzliche Kosten entstehen, macht deutlich, dass von Beginn an – und damit meine ich schon bei der Wahl des Standortes – ohne Ende gepatzt wurde“, ärgert sich Gudenus über die wahnwitzige Steuergeldverschwendung.

„Ich bin auf den RH-Bericht gespannt – das Prüfersuchen hat die FPÖ-Wien bereits vor einigen Wochen eingebracht – von dem ich mir erwarte, dass er Licht in das Dunkel KH-Nord bringen wird. Es ist davon auszugehen, dass das Urteil vernichtend sein wird“, schließt Gudenus. (Schluss)

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