Nepp: Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen muss Reinigungsprozess starten

GBV muss sich von Herbert Ludl distanzieren

Wien (OTS) - Der umstrittene Prof. Herbert Ludl ist einer der maßgeblichen Protagonisten der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. Er ist Mitglied des Verbandsvorstandes des ‚Österreichischen Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen’ und Obmann von dessen mächtiger Wiener Landesgruppe. „Der GBV muss Herbert Ludl das Vertrauen entziehen“, fordert der FPÖ-Klubobmann im Wiener Rathaus, Dominik Nepp, Konsequenzen aus den wiederkehrenden Gagen-Skandalen.

Der frühere ‚Club 45’-Mann Prof. Herbert Ludl gilt als einer der mächtigsten Wohnbaumanager des Landes. Seine Position reicht über die Sozialbau AG hinaus in zentrale Strukturen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. „Der Verband muss sich einem Selbstreinigungsprozess unterziehen und Herbert Ludl aus all seinen Funktionen entfernen“, sieht Nepp derzeit die Glaubwürdigkeit der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft infrage gestellt. „Die bemerkenswerten Wohnungsdeals von GBV-Obmann Karl Wurm und die Skandale innerhalb der Sozialbau AG zeichnen ein problematisches Bild von der gesamten Branche“, fundiert Nepp seine Kritik. „Beide Personen haben jede Glaubwürdigkeit eingebüßt. Bonzentum und Gemeinnützigkeit schließen sich gegenseitig aus. Der GBV muss sich zu einem deutlichen Signal durchringen“, schließt Nepp. (Schluss)

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