SP-Akcay ad Liesing: FPÖ setzt für Publicity friedliches Zusammenleben in Wien aufs Spiel

Würden die anderen Bundesländer ihre Quote erfüllen, bräuchte es keine Großunterkünfte

Wien (OTS/SPW-K) - SP-Integrationssprecherin Safak Akcay findet für die gestrige FPÖ-Demonstration in Liesing harte Worte: „Durch Hetze und das Verbreiten von Unwahrheiten werden Menschen gegeneinander ausgespielt. Das schadet unserem gut funktionierenden Zusammenleben in Wien. Die Tatsache, dass gestern von den 5.000 von der FPÖ erwartenden DemonstrantInnen nur ein Fünftel gekommen ist, zeigt allerdings deutlich, dass sich nicht alle Menschen in die Irre führen lassen.“ Und weiter: „Dennoch: Es ist verantwortungslos aus den Ängsten der Menschen politisches Kleingeld zu schlagen. Ich fordere die Herrn Strache, Gudenus und Jung auf, endlich damit aufzuhören. Wenn Gudenus bei der gestrigen Demonstration in Bezug auf die Flüchtlingsbewegungen sagt: ‚Wir schaffen es nicht, wir wollen es aber auch nicht schaffen’, spricht das Bände. Wir als SPÖ Wien schaffen Lösungen, die FPÖ schafft Probleme. Nur Kaputtreden allein ist kein Programm!“

Akcay verweist darauf, dass Wien das einzige Bundesland ist, das bereits 117 Prozent der geforderten Quote erfüllt und erläutert:
„Würden die anderen Bundesländer ihre Vorgaben erfüllen, müssten wir keine großen Asylunterkünfte schaffen.“ Einen „Plan B“ für das Quartier in Liesing gibt es für die Integrationssprecherin nicht:
„Die Alternative dazu wäre, dass tausende von Menschen obdachlos wären. Das würde noch weit mehr Probleme mit sich bringen! Erklärtes Ziel ist natürlich die Unterbringung in Klein- und Kleinstquartieren, aber so lange es die nicht gibt, sind Häuser wie das in der Ziedlergasse notwendig.“

Die Integrationssprecherin abschließend: „Wir treten für eine menschliche Flüchtlingspolitik ein. Wir dürfen niemals vergessen:
Niemand flüchtet freiwillig. Es geht hier um Menschen, die vor Krieg und Folter fliehen! Mit Haltung und Zusammenhalt werden wir WienerInnen nicht zulassen, dass die Gesellschaft gegeneinander ausgespielt wird.“

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