• 14.03.2016, 09:41:40
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Mitterlehner/Mahrer: 3,4 Millionen Euro zur Steigerung der Innovationskraft

Vier neue Innovationslehrgänge verbessern Kooperation Wissenschaft-Wirtschaft - zielgerichtete Qualifikation und höhere Wettbewerbsfähigkeit

Utl.: Vier neue Innovationslehrgänge verbessern Kooperation
Wissenschaft-Wirtschaft - zielgerichtete Qualifikation und
höhere Wettbewerbsfähigkeit =

Wien (OTS/BMWFW) - "Qualifikation und Innovation sind
Schlüsselfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Mit
diesem Programm investieren wir 3,4 Millionen Euro, um das Wissen
unserer Hochschulen gezielt in die Unternehmen zu bringen. Dadurch
erhöhen wir die fachliche Kompetenz unserer Fach- und Führungskräfte,
erhöhen die Innovationskraft der jeweiligen Betriebe und stärken den
Wirtschaftsstandort", so Wissenschafts- und Wirtschaftsminister
Reinhold Mitterlehner zur aktuellen Vergabe von vier neuen
Innovationslehrgängen im Rahmen des Förderprogramms
"Forschungskompetenzen für die Wirtschaft". Im Rahmen der
Ausschreibung für die Lehrgänge wurde ein besonderer Schwerpunkt auf
Projekte zum Thema Industrie 4.0 gelegt. Die vier neuen Projekte sind
an Hochschulen aus der Steiermark und Wien angesiedelt, die Vergabe
erfolgt auf Empfehlung einer internationalen Jury.

Einzigartige Kompetenzerweiterung

"Diese vier Innovationslehrgänge sind maßgeschneiderte
Qualifizierungsmaßnahmen, wie sie am Bildungsmarkt aktuell nicht
angeboten werden. Die Inhalte orientieren sich direkt und
ausschließlich an den Bedürfnissen der beteiligten Unternehmen",
führt Staatssekretär Harald Mahrer aus. "Nur so erreichen wir die
Schlüsselpersonen in den Unternehmen und schaffen eine einfache und
schnelle Möglichkeit, sich auf die Trends und Zukunftsthemen
vorzubereiten. Das ist in einer globalen und zunehmend
digitalisierten Wirtschaft überlebensnotwendig, damit der Standort
nicht ins Hintertreffen gerät."

Das Programm "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft" fördert
vielfältige Schulungsmaßnahmen. Jede Maßnahme wird mit Expertinnen
und Experten aus österreichischen Hochschulen auf die Unternehmen
ausgerichtet und in einem gemeinsamen Netzwerk durchgeführt.
"Hochschulen können neue Bildungsangebote entwickeln und erschließen
sich dadurch neue Geschäftsfelder. Das neu erlangte Know-how der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer fließt wiederum direkt in die
Unternehmen zurück und stärkt so die unternehmerische Position am
Markt", erläutert die FFG-Geschäftsführung, Henrietta Egerth und
Klaus Pseiner. Für Unternehmen sind die Weiterbildungsmaßnahmen
kostenlos.

Die vier neuen Innovationslehrgänge

• Projekt 1: "Digi Trans 4.0" (Industrie 4.0)
Der Innovationslehrgang der Technischen Universität Wien - Institut
für Softwaretechnik und Interaktive Systeme - soll zur Gestaltung der
digitalen Transformation in der Produktionsentwicklung und Produktion
beitragen. Das Qualifizierungsziel dieses Lehrgangs ist, die
Unternehmen in ihrer Gesamtheit schrittweise in das Zeitalter von
Industrie 4.0 zu führen. Dazu haben sich die Ausbildenden
fakultätsübergreifend vernetzt, um im Sinne einer Integration von
Fachabteilung, Business-IT und Produktions-IT sowie unter Bündelung
sämtlicher Informationsströme entlang der Wertschöpfungskette
unterrichten zu können - "Crossover Lectures for Cross Innovation".

• Projekt 2: "Bioraffinerie"
Ein Innovationslehrgang der Universität für Bodenkultur in Wien -
Institut für Umweltbiologie - der die Entwicklung mikrobiologischer
Bioraffineriekonzepte unterstützt. Vor dem Hintergrund, dass ein
großer Teil der chemischen Industrie auf Produkte aus Raffinerien
zurückgreift und diese Produkte unabdingbar für die Industrie und
Gesellschaft sind, soll die Entwicklung neuer Konzepte gefördert
werden. Bioraffinerien bieten die Möglichkeit aus verschiedenen
Rohstoffen Substitutionsprodukte herzustellen. Ziel des Lehrgangs ist
es, das Wissen über das große Spektrum der Ausgangsstoffe stärker in
den Industrieunternehmen zu verankern.

• Projekt 3: "smart(D)ER"
Der Innovationslehrgang der FH Technikum Wien dient der
Kompetenzerweiterung im Bereich dezentraler erneuerbarer
Energiesysteme in besiedelten Gebieten. Vorrangiges Ziel des
Lehrgangs ist die Erhöhung der Forschungs-, Entwicklungs- und
Innovationskompetenz vor allem im Bereich der dezentralen
erneuerbaren Energieerzeugung. Dabei werden bauwerksintegrierte
PV-Anlagen (BIPV) sowie Klein- und Mikrowindenergieanlagen (KWEA)
einen Schwerpunkt darstellen.

• Projekt 4: TUSI Bau und Betrieb (Industrie 4.0)
Mit dem Innovationslehrgang der Montanuniversität Leoben - Lehrstuhl
für Subsurface Engineering - soll durch innovative Technologien und
Prozesse in Planung, Ausführung und Betrieb die Sicherheit untertage
erhöht werden. Sicherheit im Tunnel ist ein Querschnittsthema, bei
dem innovative Technologien und vernetzte Systeme, die im Störfall
automatisch agieren, Menschenleben retten können. Der Lehrgang soll
die Bemühungen ganzheitliche innovative Sicherheitslösungen über die
gesamte Prozesskette zu erreichen vorantreiben.

"Forschungskompetenzen für die Wirtschaft" ist ein Förderprogramm des
Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW)
und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) abgewickelt.
https://www.ffg.at/forschungskompetenzen

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