FPÖ-Präsidentschaftskandidat Hofer verlangt Erhöhung des Heeresbudgets auf 3,5 Milliarden Euro

Fehlende Helme beim Bundesheer sind verantwortungslos gegenüber unserer Soldaten

Wien (OTS) - FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer verlangt eine Erhöhung des Heeresbudgets auf 3,5 Milliarden Euro. Derzeit stehen dem Bundesheer 2 Milliarden Euro zur Verfügung. 1,7 Milliarden davon gehen an die Streitkräfte. Norbert Hofer: „Es ist schlichtweg unhaltbar, dass dem Heer nicht einmal Helme in ausreichender Zahl für die ohnehin personell dezimierte Truppe zur Verfügung stehen.“

Der Präsidentschaftskandidat zeigt in diesem Zusammenhang kein Verständnis für die ÖVP, deren Generalsekretär in einem Interview für die Tiroler Tageszeitung Hofers Vorschlag zur Verbesserung der finanziellen Ausstattung des Heers zurückgewiesen hat. Für Hofer ist klar, dass für die notwendige Sicherung der österreichischen Staatsgrenze das Heeresbudget umgehend erhöht werden muss. Auch die Exekutive müsse besser ausgestattet werden.

Hofer warnt die Bundesregierung davor, sich beim Schutz der Grenze ausschließlich auf andere Staaten zu verlassen oder gar einem Deal mit der Türkei zuzustimmen: „Die Türkei bewegt sich mit dem System Erdogan nicht in die Zukunft, sondern zurück in die Vergangenheit. Das Schießen auf demonstrierende Frauen mit Gummigeschossen, das Stürmen der Redaktion einer oppositionellen Zeitung oder die Verherrlichung des Harems durch Erdogans Frau sind dafür eindeutige Belege. Die Türkei kann kein Partner der EU sein, die sich immer wieder gerne als Wertegemeinschaft sieht.“

Hofer unterstreicht, dass das Schließen der Balkanroute als singuläre Maßnahme Österreich keinesfalls vor der Völkerwanderung schützen könne. Solange die Schengen Außengrenze nicht funktioniere, müsse Österreich alle Maßnahmen setzen, um seine eigene Grenze zu sichern.

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