„ORF III Themenmontag“ über die Psychologie der Schönheit u. a. mit Neuproduktion „Körperkult – Schönheit nach Maß“

Außerdem: Bürger und Resetarits in „Kultur Heute“, „Wiener Vorlesungen“ über „Essen zwischen Mangel und Überfluss, Disziplin und Genuss“

Wien (OTS) - Wie hat sich das Ideal der Schönheit zwischen dem biblischen David und David Beckham gewandelt? Was hat Schönheit mit Macht zu tun? Und wer verdient am Geschäft mit der Makellosigkeit? Diesen und vielen anderen Fragen geht ein fünfteiliger „ORF III Themenmontag“ am 14. März 2016 ab 20.15 Uhr nach. Zuvor begrüßt Peter Fässlacher die beiden ROMY-Nominierten Hans Bürger und Peter Resetarits zu einer neuen Ausgabe von „Kultur Heute“ (19.50 Uhr). Mit drei weiteren Kandidatinnen und Kandidaten gehen die beiden ORF-Journalisten in der Kategorie „Information“ ins Rennen um den begehrten Fernsehpreis. Unter kurier.at/romy/voting kann das Publikum noch bis Freitag, 18. März 2016, für seinen Favoriten abstimmen.

Schönheit ist eine Standardgröße in unserer Gesellschaft. An jeder Hausecke hängen Plakate mit Huldigungen an die Schönheit, männliche und weibliche Ideale sind täglich auf TV-Schirmen und Kinoleinwänden zu sehen. Zum Auftakt des „ORF III Themenmontags“ widmen sich Sylvia Unterdorfer und Robert Gokl in ihrer Dokumentation „Schönheit für alle“ (20.15 Uhr) dem Sein, dem Schein und der Schönheit des Alterns. Anschließend gehen Manuela Strihavka und Markus Voglauer für die ORF-III-Neuproduktion „Körperkult – Schönheit nach Maß“ (21.10 Uhr) dem allgemeinen Schönheitswahn auf den Grund und beleuchten eine multimilliardenschwere Industrie, die die Kraft dieser Ideale mit allen Mitteln beschwört.
„Schön kann jeder“ (22.00 Uhr) beweist danach Del Keens mit seiner Agentur „Misfit Models“, die Menschen vermarktet, deren Aussehen nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Keens zählt sich selbst dazu. Seitdem er dennoch das Gesicht einer großen Calvin-Klein-Kampagne wurde, ist er überzeugt, dass sterile Schönheit die Menschen weniger anzieht als die Abweichung von der gängigen Norm.
Auch das Körpergewicht ist zum strengen Parameter einer zusehends ästhetisch genormten Gesellschaft geworden. Die Dokumentation „Körperlust und Schönheitsfrust“ (22.55 Uhr) fragt nach, ob die Macht über die Idealmaße am Ende in den Händen einiger weniger Designer und Couturiers liegt.
Alles, was ein Mann „Schöner als ein Aff’“ (23.25 Uhr) ist, war zu Zeiten Friedrich Torbergs legendärer „Tante Jolesch“ noch ein Luxus! Welche Entwicklung das männliche Schönheitsideal historisch durchlaufen hat und welchen Einfluss das Aussehen auf Erfolg und Karriere nimmt, darüber spricht Ute Gebhardt in ihrer Dokumentation aus dem Jahr 2008 mit Kulturhistorikern, Ethnologen und Schönheitschirurgen.

Vom Schlankheitswahn zur lebensbedrohlichen Hungersnot führt schließlich eine Ausgabe der „Wiener Vorlesungen“ (00.00 Uhr). Unter dem Titel „Essen zwischen Mangel und Überfluss, Disziplin und Genuss“ diskutiert Hubert Christian Ehalt mit der Soziologin Klara Löffler und der Ernährungswissenschafterin Hanni Rützler u. a. darüber, wie eine technologisch hochgerüstete Welt daran scheitert, 15.000 Kinder täglich vor dem Hungertod zu bewahren.

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