Diagonale: 13 Auszeichnungen für Produktionen mit ORF-Beteiligung

U. a. Großer Diagonale-Preis für „Die Geträumten“ und Schauspielpreise für Strauss und Steinhauer

Wien (OTS) - ACHTUNG, SPERRFRIST FÜR ALLE MEDIEN (FERNSEHEN, RADIO, INTERNET, TELETEXT UND PRINT) BIS SAMSTAG, 12. März 2016, 21.30 UHR BEACHTEN

Mit 33 TV- und Kino-Produktionen ist der ORF bei der diesjährigen 19. Diagonale vertreten, die morgen, am Sonntag, dem 13. März, mit einem großen Preisregen zu Ende geht. Elf Auszeichnungen gingen allein bei der heutigen Preisverleihung im Grazer Orpheum an im Rahmen des Film-/Fernsehabkommens kofinanzierte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme. Über die Ehrung mit dem Großen Diagonale-Preis/Spielfilm freuen darf sich dabei Ruth Beckermann für „Die Geträumten“. Zwei weitere Preise, die Diagonale-Schauspielpreise, gehen an Ursula Strauss für ihre Hauptrolle in Mirjam Ungers Nöstlinger-Verfilmung „Maikäfer flieg“ sowie an Erwin Steinhauer in Barbara Eders Drama „Thank You For Bombing“. Bereits am 11. März waren mit „Jack“ und dem Landkrimi "Wenn du wüsstest wie schön es hier ist“ zwei weitere Produktionen mit ORF-Beteiligung ausgezeichnet worden.

"Die österreichische Kinovielfalt tritt nirgendwo so zu Tage wie auf der Diagonale und nirgendwo sonst wird das Engagement des ORF für den österreichischen Kinofilm so sichtbar wie hier", sagt Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner und nimmt damit Bezug auf die zahlreichen Kino-Co-Produktionen, bei denen der ORF über das Film-/Fernsehabkommen beteiligt ist. "Geballte österreichische Kreativität - vor und hinter der Kamera! Großartig! Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern und auch dem neuen jungen Intendanten-Duo zur Ausrichtung der Diagonale 2016. Besonders freut mich die Preisvergabe an Ursula Strauss und Erwin Steinhauer. Mit diesen österreichischen Kino/TV Stars wird offensichtlich, wie sich kreatives Können sowohl im Kino als auch im Fernsehen durchsetzt. Und es wird offensichtlich, dass Kino und TV mehr Verbindendes als Trennendes hat und es auf die Qualität des kreativen, fiktionalen Outputs ankommt; nicht auf das Auseinanderdividieren dieser beiden Medien."

Weitere Auszeichnungen für vom ORF im Rahmen des Film-/Fernsehabkommens kofinanzierte Produktionen

Diagonale-Preis Bildgestaltung: Gerald Kerkletz für „WINWIN „(Spielfilm) und Kurdwyn Ayub für „Paradies! Paradies!“ (Dokumentarfilm)

Diagonale-Preis Schnitt: Dieter Pichler für „Die Geträumten“ (Spielfilm)

Diagonale-Preis Sounddesign: Charlie Campagna für „Los Feliz“ (Spielfilm)

Diagonale-Preis Szenenbild und Kostümbild: Laura Weiss für „WINWIN“ (Szenenbild Spielfilm) und Alexandra Trummer für „Jack“ (Kostümbild Spielfilm)

Preis Innovative Produktionsleistung: Lotus-Film für „Thank You for Bombing“ und Golden Girls Filmproduktion für „Einer von uns“

Kärntner ORF-Landkrimi mit Drehbuchpreis ausgezeichnet

Bereits am Freitag, dem 11. März, wurden im HDA Haus der Architektur im Rahmen eines Festaktes die Drehbuchpreise verliehen, und auch hier war der ORF erfolgreich: Der Thomas Pluch Drehbuchpreis ging an Elisabeth Scharang für „Jack“. Doch nicht nur Kinoproduktionen mit ORF-Beteiligung wurden bei der diesjährigen Diagonale geehrt: Denn während der neueste ORF-TV-Landkrimi „Drachenjungfrau“ ebendort seine Premiere feierte, wurden Stefan Hafner und Thomas Weingartner für den Kärntner Landkrimi „Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“ (ORF-Premiere 17. Dezember 2015) mit dem Thomas Pluch Spezialpreis der Jury auszeichnet. Der Diagonale-Publikumspreis wird noch morgen, am Sonntag, dem 13. März, im Schubertkino verliehen.

Auftakt zum Franz-Grabner-Preis

Außerdem wurde der Franz-Grabner-Preis in Andenken an den im Vorjahr verstorbenen ORF-Journalisten und -Sendungsverantwortlichen ausgerufen, mit dem ab 2017 ein Kinodokumentarfilm sowie eine TV-Dokumentation prämiert werden.

Zum Abschluss der Diagonale: ORF-Premiere für „Der letzte Tanz“

Zum Abschluss der Diagonale zeigt ORF 2 mit „Der letzte Tanz“ (Sonntag, 13. März, 23.05 Uhr) den bei der Diagonale 2014 preisgekrönten Spielfilm von Houchang Allahyari: Neben dem Großen Diagonale-Preis an den Regisseur ging damals der Schauspielpreis an Hauptdarstellerin Erni Mangold, die heuer für ihre Verdienste um die österreichische Filmkultur den Großen Diagonale-Schauspielpreis 2016 erhielt.

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