Hundstorfer: Radikalität der Sprache überdenken

Bundespräsidentschaftskandidat für Sachlichkeit statt Radikalität – Hofburg öffnen und Bürgernähe zeigen – Außenpolitisch aktiv auftreten

Wien (OTS/SK) - „Wir müssen als Politikerinnen und Politiker die Radikalität in unserer Sprache überdenken“, betonte Bundespräsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer am Freitag bei der Diskussionsrunde „Bürgersalon“ in der Diplomatischen Akademie. Eine sachliche und fundierte Kommunikationskultur werde wieder zu mehr Vertrauen in die Politik führen, versicherte der Präsidentschaftskandidat. Hundstorfer bekräftigte seinen Standpunkt, die Hofburg öffnen zu wollen und Bürgernähe zu zeigen. Außenpolitisch möchte der Präsidentschaftskandidat weiterhin aktiv auftreten. ****

„Heutzutage haben wir den Hang dazu, dass unsere Sprache immer mehr in die Radikalität hineinfällt“, sagte Hundstorfer. Um das Vertrauen in die Politik wieder zu stärken, müsse man auf eine sachliche Ebene zurückkehren, so der Präsidentschaftskandidat. Populistische Radikalität verunsichert die Menschen und liefert keine Antworten. „Mit dieser Art politischer Kultur haben wir uns selbst nichts Gutes getan“, stellte Hundstorfer klar.

In der Frage nach zukünftiger Bürgernähe bestärkte Hundstorfer seine Linie, die Hofburg öffnen zu wollen. Der Präsidentschaftskandidat denkt auch regelmäßige Sprechstunden in den Landeshauptstädten an. „Durch diesen Dialog möchte ich nah an allen Bürgerinnen und Bürgern sein und ihnen Einblicke in das Amt geben“, so Hundstorfer. Neben der Informationsvermittlung über soziale Medien, müsse auch ein Weg gefunden werden, den 1 Millionen ÖsterreicherInnen ohne Internetzugang die Möglichkeit auf Einblicke in aktuelle Aktivitäten des Bundespräsidenten zu geben, betonte der Präsidentschaftskandidat. „Fakt ist, es wird in Zukunft mehr Bürgernähe gelebt werden“, so Hundstorfer.

Außenpolitisch möchte Hundstorfer, wie bereits als Sozialminister, aktiv auftreten. „Ich konnte in meiner Zeit als Minister viele wichtige Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln. Beispielsweise war ich der erste Sozialminister, der auf offizielle Einladung hin die Volksrepublik China besuchte“, so Hundstorfer. Österreich besitzt nach den USA die meisten Außenhandelsstellen. „Dies ist zum Teil den gut funktionierenden Wirtschaftsdelegationen zu verdanken. Diese Tradition möchte ich weiterführen, in Zukunft auch verstärkt mit Delegationen aus dem Bereich der Kunst und Kultur“, erklärte der Bundespräsidentschaftskandidat. (Schluss) mr/ve

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