SP-Klubtagung – Frauenberger/Nevrivy/Schaefer-Wiery: Mit dem Ausbau der Bildungsinfrastruktur investieren wir in die Zukunft!

Familienfreibad in Margareten und Campus plus in der Berresgasse als Exempel zur Schaffung neuer Bildungs- und Freizeiträume

Wien (OTS/SPW-K) - „Wir bauen Räume für Bildung, weil Wien wächst. Bis 2025 wird unsere Stadt um 10 Prozent wachsen, das bedeutet eine jährliche Steigerung von über 2.500 Kindern in unseren Kindergärten und Schulen. Das ist eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance für die Zukunft“, betont die Wiener Bildungsstadträtin Sandra Frauenberger im Rahmen der SPÖ-Klubtagung.

Zusätzlicher Bildungsraum wird in vier verschiedenen Varianten geschaffen: Erweiterung von Schulen in Holzbauweise, Schulneubau, neue Bildungscampus-Standorte und Vermischung von Bildungsbereichen mit Nutzungen wie Wohnen und Handel. Dabei betonte Frauenberger auch, „dass die Bildungsbauten der Zukunft Räume für offene und moderne Lernformen sind, gute Arbeitsplätze für PädagogInnen beinhalten und genug Platz für Bewegung und Freizeit bieten. Außerdem wollen wir, dass unsere Bildungsstandorte von den GrätzelbewohnerInnen mitgenutzt werden können.“

Im Zuge dessen unterstrich die Bildungsstadträtin, dass soziale Investitionen, wie jene in Bildungsinfrastruktur, aus den Maastricht-Kriterien genommen werden müssen: „Wer bei neuen Schulen und Kindergärten spart, riskiert die Zukunft unserer Kinder. Darum gibt es aus Sicht der SPÖ Wien nur eine Lösung: Investitionen für soziale und nachhaltige Infrastruktur raus aus der Schuldenbremse,“ kündigt Frauenberger an, eine Initiative großer Städte auf europäischer Ebene zu planen, um gemeinsam eine Ausnahme der Maastricht-Kriterien zu erreichen.

Neues Familienbad Einsiedlerpark =

„In einer wachsenden Stadt brauchen wir aber nicht nur zusätzlichen Raum für Kindergärten und Schulen, sondern wir investieren auch in die Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Denn für uns SozialdemokratInnen ist klar: Spiel, Spaß und Sport darf nicht von der Geldbörse abhängen,“ so die SP-Stadträtin.

Ein solches Projekt ist das neue Familienbad im Einsiedlerpark. Margareten ist mit über 25.000 EinwohnerInnen pro Quadratkilometer der am dichtesten besiedelte Bezirk in Wien. Erholungsräume für Familien im nahen Umfeld sind knapp; Grünflächen machen gerade mal 4,5 Prozent der Gesamtfläche aus. Es ist daher sehr wichtig, alternative Angebote zu großen Freiräumen zu setzen und über Neugestaltungsmöglichkeiten nachzudenken. Im Einsiedlerpark nahe der Reinprechtsdorfer Straße wird daher ein neues Familienbad entstehen. Das bestehende Tröpferlbad wird um ein Kleinkinderbecken und einen Wasserspielgarten erweitert werden. Geplant ist die Fertigstellung mit Mai 2018.

Bezirksvorsteherin Mag.a Susanne Schaefer-Wiery zum Projekt: „Ich stehe für soziale Gerechtigkeit und finde es fair und richtig, Kindern, die im innerstädtischen Raum aufwachsen, solche Möglichkeiten und Ressourcen anzubieten. Mit diesem Projekt trage ich Rechnung, dass immer mehr Familien in Margareten ihr ‚Zuhause’ haben, weil Wohnen leistbar ist! Die Geburtenzahlen im Bezirk steigen -Margareten wächst und wird jünger! Durch die Neugestaltung des Familienfreibades bieten wir diesen Familien im urbanen Gebiet, unmittelbar vor der Haustüre, nachhaltige leistbare und niederschwellig zugängliche Erholung an!“

Campus plus in der Berresgasse =

Ab Herbst 2019 werden 1.000 Kinder im Alter zwischen 0 und 14 Jahren den Campus Berresgasse besuchen. Inkludiert im neuen Bildungsbau in der Berresgasse wird neben Kindergarten und Volksschule auch eine Neue Mittelschule sein. Wien geht bereits seit dem Jahr 2009 mit dem Campusmodell neue Wege beim Bau von Bildungseinrichtungen. Jetzt wird das bisherige Konzept von Kindergarten und Schule unter einem Dach zum sogenannten „Campus plus“ erweitert. Kindergarten, Volksschule und Neue Mittelschule wachsen am neuen Standort in der Donaustadt zusammen. Wie schon im derzeit in Bau befindlichen Campus Attemsgasse werden auch an diesem Standort Kinder aus Kindergarten und Volksschule in gemeinsamen Bildungsbereichen (BIBER) altersentsprechende Angebote vorfinden. Schulklassen und Kindergartengruppen rücken hier räumlich noch weiter zusammen. In der Berresgasse wird eine Bildungseinrichtung mit einem 12 gruppigen Kindergarten, einer 17-klassige Ganztagsvolksschule, einer 12-klassigen ganztägige Neue Mittelschule und zwei Förderklassen und zwei Klassen mit sonderpädagogischen Schwerpunkt samt Therapiebereich sowie eine Dreifachturnhalle und ein Gymnastiksaal errichtet werden.

„Die Donaustadt ist der am schnellsten wachsende Bezirk Österreichs, das Bevölkerungswachstum beträgt 27 Prozent in den nächsten zehn Jahren. Dieser steigende Bedarf zeigt sich auch im dichten Schulnetz des Bezirks, das künftig durch einen weiteren, großen Schulcampus ergänzt wird. Vom Projekt profitiert aber nicht nur die nächste Generation, sondern die gesamte Wohnbevölkerung: Die Mehrfachnutzung von Sport- und Freizeitflächen für das umliegende Wohngebiet wird von Beginn an mitgeplant“, zeigt sich Donaustadts Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy erfreut.
„Wien lebt damit das Prinzip der gemeinsamen Schule, weil wir davon überzeugt sind, dass die Trennung mit zehn Jahren zu früh ist. Unsere neuen Campus-Standorte zeigen, dass die enge Kooperation zwischen den Bildungspartnern im Campus den Übergang zwischen dem Kindergarten und der Volksschule - sowie nachfolgend - der Neuen Mittelschule für die Kinder aber auch für die Eltern wesentlich erleichtert,“ so Frauenberger abschließend.

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