APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Faymann, Mitterlehner und Doskozil aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 04.03. bis 10.03.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

Der EU-Sondergipfel, der am Montag stattfand, musste wegen der Forderungen des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu, verlängert werden. Laut Davutoğlu brauche die Türkei mehr als die bisher von der EU zugesagten drei Milliarden Euro zur Versorgung der syrischen Flüchtlinge. Die EU werde in der Flüchtlingskrise weiter mit der Türkei verhandeln, sagte Ratspräsident und Gastgeber Donald Tusk.

Im Vorfeld des Treffens hatte es Streit um eine Formulierung in der ursprünglich vorbereiteten Gipfelerklärung gegeben: Darin sollte die Balkanroute für "geschlossen" erklärt werden. Wie der „Standard“ in der Dienstag-Ausgabe berichtete, beharrte Werner Faymann darauf, dass man „mit klarer Sprache“ zum Ausdruck bringe, was die Union wolle:
„Wir werden alle Routen schließen, die Balkanroute auch. Schlepper sollen keine Chance haben.“ Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel machte daraufhin aber klar, dass über diese Formulierung noch zu reden sein werde.

Für eine Entwarnung in der Flüchtlingskrise sei es nach dem EU-Gipfel noch zu früh, sagte Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Ministerrat am Mittwoch. Er sehe in den Ergebnissen des Gipfels aber eine Bestätigung für den österreichischen Kurs in der Flüchtlingspolitik.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich der Kärntner Landeshauptmannn Peter Kaiser (SPÖ) auf Platz 14 im Ranking.

Bei der Regierungssitzung am Dienstag wurde festgelegt, dass die Heta-Gläubiger bis zum 11. März Zeit haben zu entscheiden, ob sie dem Schuldenschnitt zustimmen oder nicht. Im Interview mit der „Kleinen Zeitung“ erklärt Kaiser, dass das Angebot attraktiv sei. Er hoffe, dass das 75-Prozent-Angebot Kärntens von den Gläubigern in der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit akzeptiert wird und damit die Zukunftsperspektiven für das Land Kärnten klar werden.

In den Verhandlungen über einen Rückkauf von Anleihen der ehemaligen Kärntner Bank Hypo Alpe Adria haben sich zahlreiche Gläubiger zusammengetan und vertreten ihre Interessen gemeinsam. Die Kärntner Landesregierung fordert, diese sogenannte Lock-up-Vereinbarung zu beenden. Der Zusammenschluss großer Gläubiger wirkt für Peter Kaiser ebenso wie für Finanzminister Schelling "kartell-ähnlich".

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